28.06.2016 - 2 Schulentwicklungsplanung: Beschulung von Seiten...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
Reduzieren

Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Herr Becker geht auf die Vorlage ein und betont, dass die Bezirksregierung Arnsberg keine Lösung akzeptiere, bei der in einem Gebäude ausschließlich Seiteneinsteigerklassen unterrichtet würden. Aktuell seien alle in Hagen gemeldeten Schüler/-innen unterzubringen, was ein Verdienst der sehr gut mitarbeitenden Schulen sei. Frau Kaufmann und Frau Speckmann für die Grundschulen beleuchten die dieser Niederschrift als Anlage beigefügte Übersicht näher. So seien die zurzeit existierenden neun Seiteneinsteigerklassen im nächsten Schuljahr ins Regelsystem aufzulösen. Der Trend gehe dahin, dass Auffangklassen nicht mehr benötigt würden. Problematisch sei derzeit nicht die räumliche Unterbringung, sondern die Kapazität an Lehrkräften. Herr Becker ergänzt, dass ein guter Raumpuffer vorhanden wäre. Dieser sei jedoch auf die Sozialräume ungleich verteilt. 

 

Herr Dr. Geiersbach bittet um Prüfung, ob sich nicht eine bauliche Ergänzung an der Gesamtschule Eilpe anbieten würde. Lediglich weitere Klassenräume würden fehlen. Eine solche Lösung wäre nachhaltiger und mitunter auch kostengünstiger als im Bestand der Förderschule umzubauen. Frau Kaufmann sagt eine solche Prüfung, die seitens des Fachbereichs Bildung bereits in Betracht gezogen worden sei, zu. Frau Heukeroth möchte dazu den im Zuschauerraum befindlichen Schulleiter hören. Frau Neuhaus lehnt ein Rederecht für Herrn Grabowski ab, da es jüngst im Ältestenrat und dem Rat der Stadt Hagen einen Streit über das Rederecht Dritter im Schulausschuss gegeben habe.

 

Frau Heukeroth mahnt zum wiederholten Male Zahlen zu Schulformwechsler, Seiteneinsteiger, Klassen und der Raumsituation an allen Schulen an. Sie wünsche sich zu jeder Schulausschusssitzung aktuelle Zahlen des Kommunalen Integrationszentrums. Die Stadt Hagen habe zudem viele unversorgte Kinder über einen zu langen Zeitraum vor sich hergeschoben. Herr Becker verweist auf die bisherige Vorgehensweise der Verwaltung und sagt erneut zu, dass alle relevanten Zahlen und Informationen zu konkreten Vorhaben voll umfänglich und rechtzeitig vorgelegt würden. Frau Kaufmann, Frau Speckmann und Frau Schlumbom weisen den Vorwurf von zu vielen unversorgten Kindern entschieden zurück. Sie erläutern das Verfahren, das sich aus ihrer Sicht bewährt habe.

 

Herr Hermann erläutert die Vorgehensweise bei den Schulformwechslern. Momentan deute sich an, dass alle Schüler/-innen untergebracht werden könnten. Die Ergebnisse der zurzeit laufenden Zeugniskonferenzen seien jedoch abzuwarten. Aufgrund des Abbaus von Hauptschulen sei die Versorgung der Schulformwechsler nach der Erprobungsstufe, die zur Hauptschule wechseln würden, schwierig. Es gebe nicht mehr ausreichend siebte Klassen. In Gesprächen mit der Bezirksregierung solle erreicht werden, dass an der Sekundarschule Altenhagen eine weitere siebte Klasse eingerichtet werde. So könnten dann alle Schüler/-innen versorgt werden.

Reduzieren

Beschluss:

Der Schulausschuss nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis.

Reduzieren

Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

SPD

3

 

 

CDU

5

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

2

 

 

Hagen Aktiv

1

 

 

Die Linke

1

 

 

AfD

1

 

 

FDP

1

 

 

BfHo/Piraten Hagen

1

 

 

 

 

x

Einstimmig

x

Zur Kenntnis genommen

 

Dafür:

15

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0

 

 

Reduzieren

Anlagen