04.05.2016 - 4 Jahresberichte freie Kulturzentren 2015

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr Söhnchen begrüßt die Vertreter der einzelnen Kulturzentren und bedankt sich bei ihnen für die geleistete Kulturarbeit für und in Hagen.

 

Anschließend berichtet Frau Knoche zu diesem Tagesordnungspunkt anhand der vorliegenden Berichtsvorlage.

 

Herr Arndt ist aufgefallen, dass er bei sorgfältiger Durchsicht der Auflistungen der Einnahmen und Ausgaben der einzelnen Kulturzentren auf verschiedene Begrifflichkeiten stößt. Er würde sich eine konkrete Begriffsauflistung, die eine Vergleichbarkeit der einzelnen Kulturzentren, sowohl qualitativer als auch quantitativer Art, untereinander herstelle, wünschen. Des Weiteren würde es ihn interessieren, wie hoch die Kosten für einen Zuschauer pro Veranstaltung ausgefallen seien.

 

Herr Söhnchen merkt an, dass die Diskussion über die Vergleichbarkeit der Berichte, schon länger geführt werde.

 

Herr Fritzsche möchte sich zunächst ebenfalls bei den Kulturzentren für die tolle Arbeit der vergangenen Jahre bedanken und er ist froh darüber, dass es den Fraktionen gemeinsam gelungen sei, weitere finanzielle Kürzungen bei den Kulturzentren für die nächsten Jahre ferngehalten zu haben. Herr Fritzsche bestätigt Herrn Söhnchen, dass seitdem er dem Gremium angehöre, die Diskussion der Vereinheitlichung der Bericht geführt.

 

Herr Dr. Geiersbach bedankt sich ebenfalls bei den Kulturzentren und gibt Herrn Arndt insoweit Recht mit seinen Anmerkungen. Andererseits fand Herr Dr. Geiersbach gerade diese unterschiedlichen Bilanzierungen sehr interessant, da sie zeigen würden, welche Vielfalt die einzelnen Häuser eigentlich repräsentieren. Man müsse immer noch berücksichtigen, dass es sich bei den Kulturzentren um gemeinnützige Vereine handele. Insofern stecke dort auch ganz viel ehrenamtliche Arbeit drin und eben auch in der Aufstellung der Bilanzen. Er empfand die Rechenschaftsberichte genau aus diesem Grund hochinteressant und als einen Ausdruck der vorliegenden Vielfältigkeit.

 

Herr Asbeck möchte sich den Ausführungen von Herrn Dr. Geiersbach anschließen. Auf die Anmerkungen von Herrn Arndt erwidert er, dass offensichtlich die eigentliche Aufgabe der Rechenschaftsberichte missverstanden wurde. Die Rechenschaftsberichte dienen, als einzige Aufgabe dafür, den Kulturausschuss darüber zu unterrichten, dass die zugesagten Förderungen auch für ihren eigentlichen Zweck verbraucht wurden und ob die Institution grundsätzlich auf wirtschaftlich gesunden Füssen stehe. Alles Weitere diene lediglich zur Information. Es sei nicht Aufgabe des Kulturausschusses, die einzelnen Kassenberichte bzw. Wirtschaftspläne zu hinterfragen oder gar zu kritisieren.

 

An seinen vorherigen Wortbeitrag anknüpfend, möchte Herr Dr. Geiersbach noch vorschlagen, dass aufgrund des neuen Kulturmanagers im Werkhof Hohenlimburg, der Kulturausschuss auch mal da eine Tagung durchführen könne.

 

Herr Arndt möchte Herrn Asbeck widersprechen. Es gehe hier auch um Zuschüsse der Stadt bzw. des Bürgers von Hagen und der Bürger möchte gerne wissen, wofür die Zuschüsse im Einzelnen verbraucht wurden. Er sehe hier sein Recht, im Einzelnen zu hinterfragen wofür die Zuschüsse benötigt und verbraucht wurden. Insbesondere habe er das Recht zu fragen, warum in einem Bericht auf die Umsatzsteuer hingewiesen werden und bei einem anderen Bericht nicht.

 

Herr Söhnchen möchte, stellvertretend für alle Mitglieder im Kulturausschuss, Herrn Arndt keinesfalls das Recht absprechen entsprechende Dinge zu hinterfragen. Die Diskussion, die gerade von ihm erneut angestoßen wurde, werde auf der Verwaltungsseite sicherlich dazu führen, für das nächste Jahr, einige Begrifflichkeiten zu formulieren und fest zuschreiben.

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Beschluss:

Der Kultur- und Weiterbildungsauschuss nimmt die Jahresberichte der freien Kulturzentren 2015 zur Kenntnis.

 

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Abstimmungsergebnis:

 

X

Zur Kenntnis genommen

 

 

 

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Anlagen zur Vorlage