16.02.2016 - 2.1 Vorschlag zur Tagesordnung gemäß § 5 GeschO sei...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Grothe stellt das Projekt „Erschließung Westportal Hauptbahnhof“ vor und verweist dabei auf die fast abgeschlossene Machbarkeitsstudie, die demnächst vollständig vorliegen wird. Die Grobkostenschätzung hat ergeben, dass der Tunneldurchstich inklusive Baunebenkosten bei ca. 5,7 Mio. Euro netto liegen wird. Der Gutachter hat in dieser Studie technisch und bautechnisch geprüft, inwieweit der Tunnel verlängert werden kann.

Es gibt eine Kostenschätzung zur Machbarkeit mit einem Plus von ca. 20 %, aufgrund von Anforderungen (Baugrund, Altlasten usw.) die bisher noch nicht abschließend untersucht werden konnten.

Der vorhandene Tunnel entspricht nicht mehr dem aktuellen Regelwerk der Bahn, das heißt das Verhältnis von Länge zu Breite entspricht nicht den aktuellen Richtlinien. Moderne Tunnel würden mit einer Breite von 16 Metern angelegt, damit sie nicht schon beim Betreten als Angstraum empfunden werden. Eine Verbreiterung ist hier aber wohl aus Kostengründen von Seiten der Bahn nicht angedacht, so dass der Tunnel in dieser Form weiter verbleiben wird.

Der Zeitliche Rahmen würde noch ausreichen den Tunnel in 2019 zu bauen, dazu muss man die Finanzierung aber möglichst zügig klären.

Die technischen Rahmenbedingungen stellt Herr Grothe, sobald die Machbarkeitsstudie in Gänze vorliegt, in einer der nächsten Sitzungen vor.

Herr Klinkert bedankt sich für die umfassende Auskunft und verweist nochmals auf die bautechnischen Probleme die in einer der nächsten Sitzungen anhand des Gutachtens erläutert werden sollen.

Herr Dücker bestätigt, dass dies schon ein erster Schritt in die richtige Richtung ist, die sogenannte „Westseite“ aufzuwerten. Es dürfte aber schwierig sein solch eine hohe Summe aufzubringen, deshalb sollte man alle Kontakte nach Düsseldorf nutzen und auch EU-Mittel nachfragen. Mit der Aussage von Herr Grothe, hier nur hochqualifiziertes Dienstleistungsgewerbe anzusiedeln, ist Herr Dücker nicht ganz einverstanden. Es sollte durchaus geprüft werden ob nicht auch Gewerbe angesiedelt werden könne, da auch dafür Flächen fehlen.

Herr Grothe weist darauf hin, dass die Fläche schon allein durch ihre Anbindung an den Bahnhof als sehr hochwertig zu betrachten ist, die es in dieser Art in keiner anderen Kommune gibt. Es gibt auch Überlegungen in Zusammenarbeit mit der WMR einen Workshop zu veranstalten, um noch mehr Ideen zu bekommen, auf welche Art und Weise man diese Fläche nutzen könnte.

Herr Dr. Ramrath, schlägt vor, dass es Ziel sein sollte, dieses Projekt doch zeitnah voranzubringen.

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Beschluss:

 

Der Sachstandsbericht wird zur Kenntnis genommen.

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Abstimmungsergebnis:

 

x

Zur Kenntnis genommen

 

Dafür:

17

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0

 

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Anlagen zur Vorlage

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Anlagen

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