09.11.2005 - 5 Förderung des Breiten- und Leistungssports 2005
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5
- Gremium:
- Sport- und Freizeitausschuss
- Datum:
- Mi., 09.11.2005
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- SZS - Servicezentrum Sport
- Bearbeitung:
- Katja Bannenberg
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr
Tenne teilt
vorab mit, dass er sich bei der Abstimmung enthalten werde. Er sei
grundsätzlich nicht dagegen, dass dem Stadtsportbund die Zuständigkeit über die Vergabe der Zuschüsse übertragen
werde. Er befürchte aber, dass diese neuen Regelungen kurz vor Jahresende die
Kassenlagen in manchen Vereinen negativ beeinflussen könnten. Er hätte es
befürwortet, wenn in diesem Jahr die Mittel noch nach alten Kriterien vergeben
worden wären und der SSB erst mal nur aufgefordert worden wäre, neue Regelungen
aufzustellen und vorzulegen.
Nach
Erstellen der Vorlage, so Herr Wischnewski, habe die Verwaltung ein
Antrag des Federfußball-Club Hagen erreicht. Der Verein bittet für die
Teilnahme an der WM in China um einen Zuschuss. Die Gesamtkosten des Vereins
belaufen sich auf 2.896,- €. Die Verwaltung schlägt vor, dem Verein einen
Zuschuss von 1.500,- € zu gewähren. Dafür werde der in der Vorlage für den
Seniorensport angegebene Ansatz von 4.000,- € auf 2.500,- € gesenkt.
In der weiteren Diskussion tauchen die
Fragen auf, warum bestimmte Sportarten gar nicht berücksichtigt wurden und nach
welchem Schlüssel die Zuschüsse verteilt werden. Außerdem sei es wichtig, dass
Vereine, die große Projekte planen, zum gegebenen Zeitpunkt einen Zuschuss
erhalten.
Der SSB habe versucht, möglichst viele
Sportarten einzubringen, so Herr Wischnewski.
Frau Kipping -SSB-
erläutert, dass z. B. der Basketball nur über das Teilinternat am THG
bezuschusst werde, da dieser Bereich in vergangenen Jahren bevorzugt wurde.
Mehr Beachtung gelte den Übungsleitern. Durch deren Bezuschussung profitieren
alle Vereine.
Es sei wichtig, so Frau Neuhaus,
neue Übungsleiter für den Bereich Mutter-Kind-Turnen zu finden. Man müsse auf
die Vereine zugehen und diese direkt ansprechen.
Man sei bereit dazu und auch schon
aktiv in diesem Bereich, so Frau Kipping.
Herr Wischnewski betont, dass
50.000,- € zu wenig seien, um allen Vereinen gerecht zu werden. Es sei aber
bewusst in den Beschluss eingefasst worden, dass vom SSB bis März 2006 ein
Konzept mit Rahmenbedingungen, Auszahlungsquotienten etc. erstellt werde.
Außerdem sehe er eine Attraktivitätssteigerung für den SSB.
