11.02.2016 - 3 Bericht Schloss Hohenlimburg gGmbH 2014

Beschluss:
ungeändert beschlossen
Reduzieren

Wortprotokoll

Herr Söhnchen begrüßt zu diesem Tagesordnungspunkt ganz herzlich Frau Westphal und Frau Weniger von der Schloss Hohenlimburg gGmbH, die den Bericht der Schloss Hohenlimburg gGmbH vorstellen werden.

 

Frau Westphal verweist auf den vorliegenden Jahresbericht 2014 und stellt sich und Frau Weniger für Rückfragen zur Verfügung.

Sollten keine Rückfragen bestehen, würde sie gerne etwas über die aktuelle Situation am Schloss Hohenlimburg referieren. Seit dem Jahr 2015 bis heute befinde man sich mit dem Schloss in umfangreiche Sanierungsarbeiten. Von daher sei die Nutzung der Räumlichkeiten des Schlosses nur im eingeschränkten Maße möglich. Die Möglichkeiten von Veranstaltungen, wie Führungen und auch Hochzeiten, seien nahezu ausgeschöpft worden bzw. mussten auch gekürzt werden. So sei zu vermuten, dass der Jahresbericht für das Jahr 2015 anders ausfallen werde.

 

Herr Eiche möchte redaktionell anmerken, bitte zukünftig im Bericht nicht von der Arge, sondern vom Jobcenter zu sprechen. Zusätzlich möchte Herr Eiche gerne wissen, ob man das Klavierfestival Ruhr nicht durch andere Veranstaltungen finanzieren könne. So käme doch durch den Weihnachtsmarkt eine beträchtliche Eintrittssumme zusammen. Hier könne man doch einen Teil für die Finanzierung des Festivals nutzen.

 

Frau Westphal antwortet, dass das Klavierfestival bisher immer von ansässigen Firmen gesponsert worden sei, die in der Regel offensiv angesprochen worden seien. Für das laufende Jahr seien zwei Veranstaltungen dieser Reihe wieder angesetzt worden, die wahrscheinlich auch durchgeführt werden können.

Die Eintrittsgelder, die bei dem Weihnachtsmarkt generiert werden, fließen komplett der Schloss gGmbH zu, die auch gehalten sei, für Sanierungs- und Erhaltungsaufwendungen, Rücklagen zu bilden.

 

Herr Asbeck möchte gerne wissen, wie der Sachstand in Bezug auf das Kaltwalzmuseum sei.

 

Frau Westphal antwortet, dass nach wie vor Verhandlungen mit dem Kaltwalzmuseum stattfinden. Damit dieses weiterhin im Alten Palas seine Heimat finden könne. Dies sei von der Schloss gGmbH auch sehr gewünscht.

Es haben in der Vergangenheit Überlegungen stattgefunden, wie man die Nutzung des Schlosses im musealen Bereich in Verbindung mit dem Kaltwalzmuseum sehen könne. Mit diesem Überlegungen sei man auf einem gemeinsamen Weg. Die Planungen für die Zukunft seien definiert und man sei auch mit der NRW-Stiftung in Verbindung um diese weitere museale Nutzung auch finanziell stemmen zu können. Alle Gesellschafter der Schloss gGmbH seien sich einig, diese museale Nutzung des Schlosses auch beizubehalten. Dies bedeute aber nicht, das die museale Nutzung wie in der Vergangenheit mit einer Dauerausstellung belegt werde, sondern dies könne auch bedeute, dass verschiedene Wechselausstellungen stattfinden könnten. Die weitere museale Nutzung des Schlosses, stellte eine Bedingung der Kaltwalzer dar, um auf dem Schloss zu verbleiben. In diese Richtung sei nun der erste Schritt getan.

 

 

Herr Dr. Geiersbach fragt nach, ob wieder ein gastronomischen Anlaufpunkt im Schloss entstehen werde, oder ob es dort kein Restaurant mehr geben werde.

 

Frau Westphal bestätigt, dass es das alte Schlossrestaurant, welches ca. 30 Jahre dort bestanden habe, nicht mehr gebe. Man habe diese Thematik durchleuchtet und festgestellt, dass eine Dauergastronomie dort schwierig zu halten sei. Aus diesem Grund habe man sich entschieden, aus dem Restaurant einen Veranstaltungsort zu machen, der für Feiern, wie Hochzeiten, Geburtstage etc. angemietet werden könne.

 

Herr Walter möchte gerne wissen, welche Strategie zukünftig für das Schloss verfolgt werde. Also unter welchem Oberbegriff zukünftig die Veranstaltungen stattfinden werden, damit das Schloss als Marke einen Wiedererkennungswert erhalte.

 

Frau Westphal antwortet, dass grundsätzlich die museale Nutzung im Schloss bestehen bleiben werde. Diese werde nicht in dem vergangenen und bekannten Umfang bleiben. Es werde dann eine Grundausstellung, mit mobilen Elementen nach dem Konzept von Christina Reisch, gestaltet werden, um die Interessenslage der Besucher hoch halten zu können. Neben der musealen Nutzung habe man aber auch die Nutzung als Event-Ort im Blick. Nicht zuletzt um die Deckungsbeiträge für das Schloss generieren zu können.

 

Herr Söhnchen bedankt sich bei Frau Westphal und Frau Weniger für den sehr ausführlichen Bericht.

Reduzieren

Beschluss:

Der Bericht des Schlosses Hohenlimburg gGmbH wird zur Kenntnis genommen.

 

Reduzieren

Abstimmungsergebnis:

 

 

X

Zur Kenntnis genommen

 

 

 

Reduzieren

Anlagen zur Vorlage

Online-Version dieser Seite: https://allris.hagen.de/publicto020?TOLFDNR=229203&selfaction=print