16.09.2015 - 4.2 Vorschlag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünenhie...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Frau Kingreen begründet ausführlich den Vorschlag zur Tagesordnung. Sie möchte den Tagesordnungspunkt als Anregung verstehen, sich mit dem Thema Radverkehr in Hagen näher auseinander zu setzen.

 

Herr Winkler informiert, dass die Punkte a) und b) aus dem Vorschlag bereits eingeleitet bzw. bereits erledigt sind. Die Radsommertour gemeinsam mit dem Oberbürgermeister und dem ADFC habe einige Defizite auf dem Gebiet des Radverkehrs aufgezeigt. Daraufhin sei ein Maßnahmenkatalog erstellt worden, der in Teilen den Vorschlägen zu diesem Tagesordnungspunkt entspricht.

Zum Punkt c) könne er sich vorstellen, beim Kreisel Bergstraße zu prüfen, ob der Innenkreis, wie beim Kreisel Kampstraße, etwas aufgepflastert wird um ihn als Kreisel besser wahrnehmen zu können. Weiter werde an der ehemaligen B7, jetzt L700 bereits ein Fahrradangebotsstreifen im Bezirk Haspe im Wege der Fahrbahnerneuerung zwischen Hasper Rundturnhalle und Stadtgrenze aufgebracht.

 

Weiter sagt Herr Winkler zu, die weiteren Bereiche zu prüfen.

 

Herr Lohmann verweist auf den Vorschlag aus der Maßnahmendiskussion zum Projekt „Soziale Stadt Wehringhausen“, die Augustastraße als Parallelstraße zur ehemaligen B7, zur Fahrradstraße zu erklären. Hier habe der Radverkehr Vorrang vor dem anderen Verkehr. Herr Winkler erwidert, dass die Augustastraße bereits in der Vorschlagliste des ADFC enthalten sei.

 

Herr Lohmann verweist auf den Beschlussvorschlag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und stellt diesen zur Abstimmung.

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Beschluss:

Die Verwaltung wird beauftragt, folgende Einzelmaßnahmen zeitnah umzusetzen:

a)     Das Schild „benutzungspflichtiger Radweg“ in der Bergstraße ist zu entfernen, da es in einer Tempo 30-Zone steht.

b)     Die Streuscheiben der Fußngerampeln an der neuen Umgehung in Wehringhausen sollen gegen solche ausgewechselt werden, die auch das Radfahrersymbol aufweisen.

c)     Der Kreisel Konkordiastr. / Bergstr. wird vom Autoverkehr nicht als solcher wahrgenommen bzw. genutzt. Viele Fahrzeuge schon ein Sprinter sind zu groß dafür. Die Situation ist für Radfahrer sehr gefährlich, und die Verwaltung wird gebeten, einen Vorschlag zu erarbeiten, wie dies entschärft werden kann.

 

Zur Erschließung wesentlicher Verkehrsachsen innerhalb des Stadtbezirks für den Radverkehr wird die Verwaltung gebeten, für die folgenden Straßenabschnitte die Durchgängigkeit der Radwegeführung zu prüfen und dabei die Möglichkeiten von durchgängigen Radwegen, Radspuren bzw. Radschutzstreifen oder der Freigabe von Bürgersteigen darzustellen:

-          entlang der B7 vom Hauptbahnhof bis zur Bezirksgrenze Richtung Haspe

-          die Altenhagener Straße in ganzer Länge

-          die Körnerstraße von der Sparkasse bis zur Altenhagener Brücke

-          die Karl-Ernst-Osthaus-Straße und das Wasserlose Tal ab Höhe Emster Straße.

 

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Abstimmungsergebnis:

 

Ja

Nein

Enthaltung

SPD

5

 

 

CDU

6

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

2

 

 

Hagen Aktiv

1

 

 

FDP

1

 

 

Die Linke.

1

 

 

AfD

1

 

 

Parteilos

-

 

 

 

 

X

Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

17

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0

 

 

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Anlagen zur Vorlage

Online-Version dieser Seite: https://allris.hagen.de/publicto020?TOLFDNR=224307&selfaction=print