22.09.2015 - 5 Vorschlag zur Tagesordnung der Fraktion Bündnis...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Herr Jochen Becker berichtet eingangs von der engen Zusammenarbeit mit der Schulaufsicht  und dem Kommunalen Integrationszentrum unter der Leitung von Frau Proll. So konnten Flüchtlingskinder schnell in Regelklassen gebracht werden. Wichtig sei die Ersteinschätzung, damit die Kinder und Jugendlichen gemäß ihres Sprachstandes und ihrer Begabung der entsprechenden Schulform zugewiesen werden könnten. Frau Kaufmann weist daraufhin, dass Kinder aus Notunterkünften nicht schulpflichtig seien. Sie nennt konkrete Zahlen, die der als Anlage beigefügten Liste des Kommunalen Integrationszentrums zu entnehmen sind. Frau Speckmann ergänzt, dass im Grundschulbereich genügend Plätze vorhanden seien, einige Kinder jedoch noch auf ihr Busticket warten würden.

 

Frau Heukeroth fordert Antworten auf die im Antrag aufgeführten Unterpunkte ein. Für die Jugendlichen sei es besser, wenn darauf dezidiert eingegangen werde. Frau Proll habe zusagt, das Niveau so zu heben, dass die Internationalen Förderklassen erreicht werden könnten. Die heftigen Abschulungen wären indes ein Problem, das nur aufgrund konkreter Zahlen angegangen werden könne. Klassengröße und tatsächliche Anzahl der Schüler/-innen in den Klassen wären wichtig zu wissen. Frau Speckmann erwidert, dass es offiziell 18 Kinder pro Klasse seien, ihr eine wohnortnahe Beschulung wichtig ist. Bei den Grundschulen gäbe es 15 Schüler/-innen pro Klasse, was aber angesichts des starken Zuzugs nicht zu halten sei. Die Inklusion an sich sei den Schulen überlassen, damit sie individuell planen könnten. Derzeit befände sich die Lehrerzuweisung in Hagen in der „oberen Stundentafel“, so dass die momentane Versorgung gut sei. Weitere Stellenausschreibungen sollen folgen.

 

Herr Römer erkundigt sich, ob alle Inklusions-Lehrkräfte in der Lage seien, sich mit den Ankommenden in deren Landessprache zu unterhalten, wie hoch die Inklusionskosten seien und woher das Geld dafür komme. Diese Zahlen und jene über die beschulten Zuwanderer fordert auch Frau Kulla ein. Frau Kaufmann sagt zu, dass die ihr vorliegende Liste mit den aktuellen Zahlen der Zuwanderung und Verteilung auf die einzelnen Schulformen dieser Niederschrift beigefügt werde (s.o.).

 

Frau Grota, kommissarische Schulleiterin der Realschule Emst, berichtet aus ihrer Praxis. Sie kritisiert, dass Flüchtlinge keinen Abschluss erlangen könnten, weil ihnen die erste Fremdsprache fehle, dass es an qualifiziertem Lehrpersonal mangele, sich die Gymnasien gegen Inklusionsklassen sperren würden und es bei Gesamtschulen Probleme gebe. Herr Winfried Becker antwortet, dass bzgl. der Fremdsprache Feststellungsprüfungen durchgeführt würden, Lehrer entsprechend abgeordnet werden und ihm vor allem die Motivation der Lehrkräfte wichtig sei. Frau Kaufmann sagt, dass die Inklusion in den Schulen alles andere als chaotisch ablaufe und sie allen dankt, die zu einem geordneten Schulbetrieb beitragen. Frau Pfefferer kündigt für ihre Fraktion zu diesem Thema einen schriftlichen Antrag zur nächsten Sitzung an.  

 

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Anlagen zur Vorlage

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Anlagen

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