17.06.2015 - 8.3 Grundschule Gebrüder-Grimm: Schließung des Lehr...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 8.3
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Nord
- Datum:
- Mi., 17.06.2015
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB48 - Bildung und Kultur
- Bearbeitung:
- Dietmar Bock
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Einleitendend teilt Herr Kohaupt mit, dass die Vorlage zur Schließung des Lehrschwimmbeckens der Grundschule Gebrüder-Grimm-Schule bereits in der letzten Sitzung beraten wurde und wegen fehlender Informationen von der Verwaltung zurückgezogen worden sei. Aus diesem Grunde sei eine Ergänzungsvorlage erstellt worden.
Frau Rachor-Ebbinghaus entgegnet, dass der Fachbereich Bildung für die Inhalte der Vorlage verantwortlich sei, GWH dagegen für die Ausführung und die Kostenschätzung. Um baurechtliche Richtlinien einzuhalten, müsse die vorhandene Waschmaschine, die im Bereich des Schwimmbeckentraktes, wo auch Badewasserchemikalien gelagert werden, verlegt werden. Dafür seien noch Vorarbeiten nötig. Die Verlegung der Waschmaschine würde ca. 7.500 Euro kosten. Nur wenn diese Bauarbeiten durchgeführt seien, könne das Lehrschwimmbecken weiter betrieben werden.
Herr Mosch möchte wissen, warum man nicht die Chemikalien in einen anderen Raum verlegt, um die Umbaukosten sparen zu können.
Frau Rachor-Ebbinghaus geht auf die Anregung von Herrn Mosch ein und merkt an, dass die Schwimmbadchemikalien in einem feuersicheren Raum gelagert werden müssten.
Herr Hennemann ist über die veranschlagten, aus seiner Sicht sehr hohen Kosten für die Anschließung einer Waschmaschine erstaunt.
Um eine Vorratslagerung zu vermeiden, sei eine Lieferung der benötigten Chemikalien auf Abruf sinnvoll, meint Herr Heiermann.
Weiterhin macht er deutlich, dass es insbesondere für die Kinder wichtig sei, eine nahegelegenere und kostengünstigere Möglichkeit zum Schwimmunterricht zu haben. Aus diesem Grunde sei er gegen die Schließung des Lehrschwimmbeckens.
Herr Becker macht deutlich, dass bei einer Schließung des Schwimmbades die Schulkinder nicht auf den Schwimmunterricht verzichten müssten. Sie würden, wie auch die anderen Kinder im Stadtgebiet, mit Schulbussen zum kostenlosen Schwimmunterricht ins Westfalenbad gebracht.
Herr Söhnchen zeigt sich sehr enttäuscht darüber, dass auch in der heutigen Ergänzungsvorlage, die Fragen, die bereits in der Märzsitzung angefallen seien, nicht ausreichend beantwortet würden.
Die Verlagerung des Schwimmunterrichts in das Westfalenbad bedinge eine Reduzierung der Schwimmstunden. Zum jetzigen Zeitpunkt hätten jedoch alle vier Schuljahrgänge Schwimmunterricht. Dies wäre nach einer Schließung aber nicht mehr möglich.
Er möchte wissen, ob geprüft worden sei, dass die Schwimmhalle auch an weitere Schwimmer, wie z. B. Vereine, vermietet werden könnte.
Herr Söhnchen bittet die Vertreter der BV-Nord sich dem Beschluss des Schulausschusses anzuschließen.
Herr Kohaupt schließt sich den Äußerungen von Herrn Söhnchen an und macht deutlich, dass auch er keine Einsparungen sehe, wenn die Schulkinder zum Schwimmunterricht gefahren werden müssten. Weiterhin könnten Einnahmen durch Vermietung erzielt werden.
Auf die Frage von Herrn Kohaupt, ob das Schwimmbad zurzeit genutzt werde, teilt Frau Rachor-Ebbinghaus mit, dass der Schwimmunterricht nach den erforderlichen Reinigungs- und desinfektionsmaßnahmen, wieder stattfinde. Sie weist darauf hin, dass die Kosten für die Abtrennung des Rohrnetzes des Schwimmbeckens vom Schulnetzt und die weiteren Maßnahmen aus Sicherheitsgründen (Legionellenbefall) bereits durchgeführt werden mussten.
Herr Söhnchen entgegnet, ihm sei bekannt , dass das Lehrschwimmbecken nicht genutzt werden könne, da das Becken nach Beendigung der Arbeiten nicht mit Wasser aufgefüllt worden sei.
An der weiteren angeregten Diskussion zu den Kosten der Maßnahme und zu der angedachten Schließung des Lehrschwimmbeckens beteiligen sich die Herren Fritzsche, Becker, Söhnchen, Heiermann, Kohaupt, Timm, Hennemann und Frau Rachor-Ebbinghaus.
Abstimmungsergebnis:
| Ja | Nein | Enthaltung |
SPD | - | 4 | - |
CDU | 1 | 4 | - |
Bündnis 90/ Die Grünen | - | 1 | - |
Hagen Aktiv | - | - | - |
Die Linke | - | 1 | - |
| |||
x | Mit Mehrheit abgelehnt | ||
| |||
Dafür: | 1 | ||
Dagegen: | 10 | ||
Enthaltungen: | 0 | ||
Zusatz:
Die BV-Nord bittet den Rat der Stadt sich dem Beschluss des Schulausschusses und der Bezirksvertretung Nord anzuschließen.
Der Schwimmunterricht ist bis auf weiteres zu gewährleisten. Die Verwaltung wird beauftragt, Synergieeffekte zu prüfen, wie z.B. die Vermietung an den Werkhof, Polizeisportverein und Bethel vor Ort und in der nächsten Sitzung zu berichten.
| Ja | Nein | Enthaltung |
SPD | 4 | - | - |
CDU | 4 | 1 | - |
Bündnis 90/ Die Grünen | 1 |
| - |
Hagen Aktiv | - | - | - |
Die Linke | 1 |
| - |
x | Mit Mehrheit beschlossen | ||
| |||
Dafür: | 10 | ||
Dagegen: | 1 | ||
Enthaltungen: | 0 | ||
