19.10.2005 - 7.5 Schulentwicklungsplanung für die Förderschulen ...

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Jürgens teilt mit, diese völlig neue Idee sei so schnell weiterentwickelt worden, dass bereits die Schulentwicklungsplanung, das Raumprogramm, die Entwurfsplanung und die Finanzierung vorgestellt werden können.

Diese Idee sei entwickelt worden, weil die ehemalige Sonderschule für Erziehungshilfe in Halden erweitert werden musste. Es gebe immer mehr schwer erziehbare Schüler/-innen, die anders beschäftigt werden müssten als Durchschnittsschüler.

Der Werkstattbereich spiele eine wichtige Rolle, was sich in Halden schlecht realisieren lasse. Zufällig sei Kontakt zum Werkhof, Herrn Krause, entstanden. Mit diesem habe man dann dieses Projekt entwickelt.

Da dies für Hohenlimburg eine wichtige und interessante Angelegenheit sei, wolle er hiermit über das Projekt informieren. Der Schulausschuss habe bereits am Vortag beraten und zugestimmt.

Wenn alle zustimmten, könne das Projekt bereits zum Schuljahresbeginn 2007/2008 verwirklicht werden. Der Werkhof würde mit eigenen Leuten das ehemalige Casino umbauen. Er wäre Eigentümer und die Stadt würde das Gebäude anmieten.

Früher sei dies anders gewesen, da habe die Stadt Schulen gebaut und sei auch Eigentümerin gewesen, allerdings sei dies eine Frage der Finanzierung.

Da die Schulpauschale für die nächsten Jahre schon verplant gewesen sei, habe man keine andere Möglichkeit gesehen, als die Eigentumsfrage anders zu regeln.

Die Miete könne aus der Schulpauschale beglichen werden diese Gelder seien schon letztes Jahr in den Haushaltsplan aufgenommen worden. Die Finanzierung sei damit gesichert.

Auch der Schulausschuss sei diesem Projekt gegenüber sehr positiv eingestellt.

Es könnten auf diesem Wege für die Schüler/-innen viele neue Möglichkeiten geschaffen werden.

Er bitte hiermit um Zustimmung für dieses Projekt. Sollte der Rat im November ebenfalls seine Zustimmung geben, so könne Anfang des nächsten Jahres mit dem Umbau des ehemaligen Casinos begonnen werden.

 

Herr Leisten hält das neue Schulprojekt für eine bemerkenswerte Sache und beglückwünscht alle Beteiligten. Man könne nur hoffen, dass es dermaßen positiv weitergehe.

 

Frau Fischbach schließt sich den Worten von Herrn Leisten an. Sie fragt nach, warum lediglich die Bedarfe ab Klasse 7 in dieses Projekt aufgenommen worden seien , da es damit ja zu einer untypischen Unterbrechung komme. Warum würden die Schüler und Schülerinnen bis zur Klasse 6 weiterhin in Halden zur Schule gehen?

 

Herr Dr. Neimeier erkundigt sich noch einmal nach der Bedeutung “Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung” und wird von Herrn Jürgens in seiner Ansicht bestätigt.

 

Herr Reinke weist darauf hin, dass im Schulausschuss am Vortage darauf hingewiesen worden sei, dass die vertragliche Festlegung Eigentümerfrage und die genaue Ausgestaltung des Mietvertrages noch geklärt werden müssten. Er erwähne dies nur der Vollständigkeit halber.

 

Herr Jürgens bestätigt noch einmal, dass es sich bei den betroffenen Schülern /-innen um sogenannte schwierige Kinder handele.

Bezüglich der von Herrn Reinke genannten Punkte werde das Liegenschaftsamt eingebunden, um mit dem Werkhof gemeinsam einen Vertrag zu entwickeln. Eine genaue Kostenaufstellung und Finanzierung werde noch vorgelegt.

Die Klassenaufteilung habe sich unter anderem aus der bisherigen Planung ergeben. Die bisherige Schule für Erziehungshilfe habe bislang die Klassen 1 bis 6 zusammengefasst, was auch der Raumplanung zugrunde gelegen habe.

Bei den älteren Schülern/-innen würden bereits andere Lerninhalte angeboten.

Daher sei der Standort in der Nahmer sehr günstig, da die Nähe zum Werkhof auch die Möglichkeiten schaffe, die Kinder später einmal ins Berufsleben einzugliedern.

Das Gelände sei nicht nur wegen der Waldnähe, auch wegen der in räumlicher Nähe zur Verfügung stehenden Werkstätten ideal.

Daher stehe auch die Schulaufsicht begeistert hinter dieser Idee, dies sei eine einmalige Gelegenheit.

Mit dem neuen Raumprogramm werde genau das erreicht, was benötigt werde.

 

Es ergeht folgender

 

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Beschluss:

 

1.      Die Verwaltung wird beauftragt, die Schulentwicklungsplanung und die daraus resultierenden Raumbedarfe für die Förderschule mit dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung (vormals Sonderschule für Erziehungshilfe) entsprechend der vorgelegten Entwurfsplanung baulich umsetzen zu lassen.

 

2.      Das Projekt wird vom Werkhof durchgeführt, die die Schulräume langfristig an die Stadt Hagen vermietet.

 

3.      Eine detaillierte Kostenaufstellung sowie der verbindliche Finanzierungsplan sind den Gremien kurzfristig vorzulegen.

 

 

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Abstimmungsergebnis:

x

 Einstimmig beschlossen

 

 Mit Mehrheit beschlossen

 

 Einstimmig abgelehnt

 

 Mit Mehrheit abgelehnt

 

 Abgelehnt bei Stimmengleichheit

 

 Ohne Beschlussfassung

 

 Zur Kenntnis genommen

 

      

 

Dafür:

      

Dagegen:

      

Enthaltungen:

      

 

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