18.10.2005 - 9 Bericht zur Schuldner- und Insolvenzberatung in...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
Reduzieren

Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Mervelskemper zeigt sich erschreckt über den vorliegenden Bericht. Schuldnerberatung fände zum Beispiel im Diakonischen Werk eigentlich gar nicht mehr statt. Es gebe eine Warteliste, die  4 Jahre lang abgearbeitet werden müsse. Dramatisch sei auch die Tatsache, dass allein in diesem Jahr die Personenzahl derjenigen, die bei der städtischen Schuldnerberatung auf die Warteliste gesetzt worden seien, von 170 auf  320 gestiegen sei. Es bestünde ein echter Bedarf an Schuldnerberatung.

Auffällig sei auch, dass der Anteil der SGB II-Empfänger zwischenzeitlich bei 57 % liege.

Die Lebensperspektiven für diesen Personenkreis würden durch die Schuldenbelastung noch weiter reduziert.

Als Fazit sei festzuhalten, dass die Stadt hier in einer hohen Verantwortung sei.

Es gebe nur eine Alternative, um diesem Personenkreis zu helfen und zwar, mehr Personal in diesem Bereich einzustellen.

 

Herr H

Reduzieren

Beschluss:

 

1.       Der Bericht wird in erster Lesung zur Kenntnis genommen.

 

2.       Die Verwaltung wird beauftragt, sich mit den Schuldnerberatungsstellen und Trägern der Wohlfahrtspflege in Hagen in Verbindung zu setzen, um ergänzendes Zahlen- und Datenmaterial zu ermitteln.

Erfahrungen anderer Städte sollen berücksichtigt werden.

Reduzieren

Abstimmungsergebnis:

X

 Einstimmig beschlossen

 

 Mit Mehrheit beschlossen

 

 Einstimmig abgelehnt

 

 Mit Mehrheit abgelehnt

 

 Abgelehnt bei Stimmengleichheit

 

 Ohne Beschlussfassung

 

 Zur Kenntnis genommen

 

      

 

Dafür:

      

Dagegen:

      

Enthaltungen:

      

 

Online-Version dieser Seite: https://allris.hagen.de/publicto020?TOLFDNR=21970&selfaction=print