19.03.2015 - 8 Maßnahmen zur Verbesserung des Hagener Personen...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 8
- Sitzung:
-
Sitzung des Umweltausschusses
- Gremium:
- Umweltausschuss
- Datum:
- Do., 19.03.2015
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Ralf Lellek
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Spoden verweist auf die vorliegende umfangreiche Beantwortung der Fragestellungen und steht für weitere Antworten zur Verfügung. Herr König kritisiert, die Verwaltung habe sich inhaltlich bei der Beantwortung nicht eingebracht. Es sei kein Ansatz für Erkenntnisse und Anpassungen dargestellt. Die Hagener Straßenbahn AG lege den Schwerpunkt auf wirtschaftliche Ergebnisse, nicht auf Bedürfnisse der Nutzer. Beispielsweise seien Arbeitnehmer in Außenbereichen nicht gut eingebunden bzw. nicht angebunden, die Taktfolge sei insgesamt deutlich anders zu setzen, Direktverbindungen seien aufzuarbeiten. Insgesamt werden weitere Informationen aus der Nahverkehrsplanung benötigt. Herr König möchte die Kundenbedürfnisse in den Focus setzen und regt die Bildung eines Arbeitskreises an. Herr Winkler erläutert, die Zusammenarbeit mit der Hagener Straßenbahn AG sei positiv. Gemeinsam habe man sich entschlossen, den Nahverkehrsplan zu überarbeiten, die Vorlage dazu werde derzeit vorbereitet. Herr Spoden führt aus, die Entstehung des heutigen Angebots resultiere aus den Beschlüssen des Rates, auch die Finanzierung stehe im Zusammenhang mit dem Angebot. Grundsätzlich sei das Angebot der letzten Jahre unverändert, Sparmöglichkeiten im Ablauf werden wahrgenommen. Für Herrn König liegen die Schwachstellen in Linienführung und Taktfolgen. Anhand von Beispielen zeigt Herr König die Erschließung von Gebieten zu gleichen Zeiten auf. Innerhalb weniger Minuten fahren mehrere Linien, danach sind lange Wartezeiten in Kauf zu nehmen. Herr Plahr vertritt die Ansicht, eigentlich eine sehr gute Anbindung in Hagen zu haben, auf dem Land sei die Taktung größer. Herr Panzer unterstützt das Ansinnen der SPD-Fraktion und spricht sich; 6 Jahre nach der letzten Fortschreibung, für eine sorgfältige Überprüfung des Nahverkehrsplanes aus. Herr Panzer stellt hinsichtlich des Nahverkehrsplans die Frage nach der zeitlich ursprünglichen Erstellung und was eine Fortschreibung bedeute. Herr Heiermann unterstützt Herrn König, in einer umweltfreundlichen Stadt seien mehr Verbindungen notwendig, um Autos von der Straße zu bekommen. Herr Vogeler teilt ebenfalls das Anliegen der SPD-Fraktion und spricht sich für einen Arbeitskreis aus. Herr Lellek erläutert, 1997 sei der 1. Nahverkehrsplan mit einem Zentren- und Achsenkonzept erstellt worden. Die zu Grunde gelegte Matrix der Strukturdaten sei weiterentwickelt und fortgeschrieben worden. Für eine Neuaufstellung seien Haushalts- und Fahrgastbefragungen neu zu führen. Herr Spoden führt aus, die Linienführungen können im Dialog aufgegriffen und erläutert und möglicherweise anders gestaltet werden. Darüber hinaus werde die demographische Entwicklung angegangen, Fahrzeuge mit größeren Mehrwegflächen eingesetzt. Aufgrund des Zeitablaufs ergibt sich für Frau Kingreen die Notwendigkeit einer Neuaufstellung. Frau Kingreen bittet, dazu eine Kostenschätzung und –ermittlung vorgelegt zu bekommen. Darüber hinaus sollen Zuwanderung und Veränderungen in Hagen berücksichtigt werden. Herr König ergänzt, Veränderungen der Arbeitszeiten (Einzelhandel) etc. zu berücksichtigen. Ein Arbeitskreis sollte sich zunächst mit eigenen Überlegungen beschäftigen, bevor externe Beratung in Anspruch genommen werde.
Herr Panzer schlägt vor, die Vorlage zur Kenntnis zu nehmen und einen Arbeitskreis zu bilden. Jede Fraktion solle mit 1 oder 2 Personen beteiligt sein, er werde zu einem Termin einladen. Dagegen bestehen keine Bedenken.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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181,6 kB
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