29.09.2005 - 4 Fußball-WM 2006 - Sachstandsbericht
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Gremium:
- Haupt- und Finanzausschuss
- Datum:
- Do., 29.09.2005
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- OB/A Amt des Oberbürgermeisters
- Bearbeitung:
- Gesine Specht
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Grothe berichtet
über den aktuellen Sachstand der Vorbereitungen für die Fußball-WM 2006 und
nimmt dabei bezug auf die Presseberichterstattung in der Westfalenpost am
27.09.2005. (Der seinen Powerpoint-Vortrag begleitende und als Tischvorlage
augelegte Text ist Anlage 2 der Niederschrift.)
Auf Herrn
Dr. Bückers Nachfrage zu den Kapazitätsproblemen bei den
Unterbringungszahlen teilt Herr Grothe mit, dass diese hauptsächlich im
Ruhrgebiet vorhanden sind. Im Kölner Raum stehen ausreichend Quartiere zur
Verfügung.
Herr Thielmann fragt, ob
Lizenzgebühren für public viewing rechtlich zulässig sind. Frau Grebe
führt aus, dass versucht wird, eine Lösung auszuhandeln, weil sich bis zur
Fußball-WM 2006 nicht wird klären lassen, ob dies der Fall ist und um evtl.
entstehenden Nachforderungen im Nachgang zur WM zu vermeiden.
Herr Strüwer stellt die
Frage, ob es bereits einen Vorvertrag bzw. eine Reservierung für eine
Großleinwand gibt. Er hat die Sorge, dass die Stadt mit ihren Planungen spät
dran ist. Darüber hinaus stellt er die Frage, ob Überlegungen zur
Bereitstellung von Zeltplätzen angestellt wurden, da es auch viele jugendliche
Besucher geben wird, die über ein schmales Budget verfügen. Abschließend möchte
Herr Strüwer wissen, ob - wie er gehört hat - angedacht ist, Jugendmannschaften
der Hagener Partnerstädte und evtl. Jugendmannschaften der Nationen, die in
Dortmund spielen werden, nach Hagen zu einem Turnier im Rahmen der WM
einzuladen.
Herr Grothe teilt mit,
dass lediglich 4 Städte in NRW, die Ausrichterstädte nicht mitgerechnet, mit
ihren Planungen weiter sind als Hagen. Frau Grebe unterstreicht dies
ebenfalls und teilt mit, dass eine Großleinwand bereits angefragt worden sei.
Bezüglich der Zeltplätze weist sie darauf hin, dass die Stadt Hagen selbst
nicht über solche verfügt, dass aber Informationen zu Zeltplätzen dankend
entgegen genommen und in das Übernachtungskonzept mit eingebunden werden. Zur
Frage der Jugendmannschaften teilt Frau Grebe mit, dass die Planungen
tatsächlich laufen; ob auch Jugendmannschaften der teilnehmenden Nationen, die
nach Dortmund kommen, sich beteiligen werden, lässt sich erst im Oktober
erfragen, wenn feststeht, welche Spiele an welchen Veranstaltungsorten
ausgetragen werden.
Herr Weber äußert sich
kritisch zum Rahmenprogramm, das seiner Ansicht nach zu sehr auf
Nicht-Fußballfans abstellt. Er bittet ferner darum, die Vorbereitungen für die
WM mit Hochdruck weiter voran zu treiben.
Herr Grothe erwidert,
dass man bei dem Rahmenprogramm bewusst auch auf die Personen, die nicht so
fußballbegeistert sind, abstellen möchte. Er weist darauf hin, dass es sich bei
den geplanten Veranstaltungen um ausgesprochen hochkarätige handelt.
Herr
Marscheider zeigt sich zufrieden mit dem aktuellen Planungsstand
und stellt die Frage, ob Sponsoren für die Großleinwand nur in Hagen oder auch
in der Umgebung gesucht werden. Er äußert die Befürchtung, dass bei dem zu
sponsorenden Volumen evtl. für Maßnahmen nach der WM kein Geld mehr da sein
könnte.
Herr Grothe teilt dazu
mit, dass ortsansässige Sponsoren schon signalisiert haben, dass sie auch
WM-unabhängig im kommenden Jahr spendenbereit sind.
Auch Herr
Thielmann formuliert seine Befürchtung, dass die Planungen für das
Rahmenprogramm zur WM zu spät begonnen worden sein könnten.
Herr
Oberbürgermeister Demnitz bittet im Namen des Haupt- und Finanzausschusses
darum, dass eine regelmäßige Information über den weiteren Fortgang der
Planungen im Ausschuss erfolgt.
