27.09.2005 - 5.4 Neugestaltung der Hagener Innenstadt- "Minikrei...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.4
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Mitte
- Datum:
- Di., 27.09.2005
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 66 Fachbereich Planen und Bauen für Grün, Straßen und Brücken
- Bearbeitung:
- Jörg Winkler
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Berichterstatter: Herr Hegerding
In seiner Berichterstattung geht Herr
Hegerding ergänzend auf den im Sitzungsraum ausgehängten Plan ein.
An einer sehr unterschiedlich
geführten Diskussion beteiligen sich Herr Glaeser, Frau Purps, Herr Homm, Herr
Thormählen, Herr Löwenstein, Herr Moldenhauer, Herr Geisler, Herr Feldhaus für
die Polizei und für die Verwaltung Herr Hegerding und Herr Grothe.
Herr Glaeser berichtet über die
Beschwerden einzelner Jugendlichen des Fichte Gymnasium im Jugendparlament
Hagen. Inhalt der Beschwerde sei eine zu kurze Überquerungsphase der dortigen
Fußgängerampel.
Herr Hegerding bestätigt auf Nachfrage
von Frau Purps, dass einige offizielle und inoffizielle Parkplätze in der
Goldbergstraße im Zuge der Errichtung eines Minikreisels geopfert werden
müssen. Aufgrund der geometrischen Ausbildung ist ein gewisses Platzerfordernis
unumgänglich.
Herr Glaeser bemängelt das Parkverhalten
an der von Frau Purps beschriebenen Stellen und ist entrüstet, dass die
Ordnungskräfte den Falschparkern dort nicht Einhalt gebieten.
Herr Homm befürchtet, dass sich nach
Umsetzung der Maßnahme regelmäßige Rückstaus bis in den Bergischen Ring bilden
werden und schlägt vor, an der Ecke Goldbergstraße/Bergischer Ring einen
Grünpfeil anzubringen, damit der Verkehr besser abfließen könne.
Herr Feldhaus begrüßt die Einrichtung
des Kreisverkehrs, weil dieser Konfliktpunkte verringern werde. Im Gegensatz zu
Herrn Homm erwarte er einen besseren Verkehrsfluss.
Herr Grothe schlägt vor, die Umsetzung
des Minikreisels wie geplant durchzuführen und abzuwarten, inwieweit ein
weiteres Eingreifen auf den Verkehr an dieser Stelle erforderlich sei.
Herr Thormählen regt an, die zurzeit
genutzte Parkfläche an der Ecke Kampstraße/Goldbergstraße von Fahrzeugverkehren
freizuhalten. Diese könne von dem dort ansässigen Gastronom als
Sondernutzungsfläche in Anspruch genommen werden.
Die Vertreter der CDU-Fraktion und der
FDP geben zu Bedenken, dass die von Herrn Thormählen angesprochene Parkfläche
als wichtiger Bestand für den dortigen Einzelhandel anzusehen sei. Eine dort
angelegte Aussengastronomie gestalte sich im Zuge eines vermehrten
Verkehrsaufkommens unattraktiv. Es handele sich insgesamt um eine sehr sensible
Thematik, welche im Vorfeld mit dem betroffenen Einzelhändlern besprochen
werden sollte. Eine wirtschaftliche Nutzung des Parkplatzes könne in den Überlegungen
mit einbezogen werden.
Herr Glaeser lässt über folgenden
Antrag von Herrn Thormählen abstimmen:
Die Verwaltung wird beauftragt, die
Parkfläche an der Ecke Kampstraße/Goldbergstraße
dahingehend zu untersuchen, ob diese
als geeignete Freifläche für die dort ansässige Gastronomie genutzt werden
kann.
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Abstimmungsergebnis: |
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x |
Mit Mehrheit abgelehnt |
Im Anschluss daran lässt Herr Glaeser
über den Beschlussvorschlag der Verwaltung abstimmen.
