21.01.2015 - 8 "Aus der Arbeit des Historischen Centrums" eins...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr Söhnchen begrüßt zu diesem Tagesordnungspunkt Herrn Dr. Blank, und bittet diesen um Vorstellung der vorliegenden Berichtsvorlage.

 

Herr Dr. Blank verdeutlicht die Arbeit des Historischen Centrums und das kommende Jahresprogramm 2015 anhand einer PowerPoint Präsentation ausführlich.

 

Herr Walter regt an, im Rahmen der Ausstellung „Focus Stadt“ und einer evtl. derartigen Nachfolgeausstellung, einen Fotoband mit Fotos aus dem Fundus des Stadtarchives aufzulegen. Er vermutet, dass ein solcher Fotoband gut von den Hagener Bürgerinnen und Bürgern angenommen würde. Des Weiteren möchte Herr Walter gerne wissen, ob bereits eine Einladung von Herrn Prof. Krummeich in sein Museum erfolgt sei.

Herr Walter beglückwünscht die Stadt Hagen dazu, wie das Jubiläum des 1.Weltkriegsende begangen wurde. Herr Walter hatte die Gelegenheit dazu, einen Überblick zu bekommen, wie andere Städte damit umgegangen seien. Unter anderem habe er selbst die Gelegenheit gehabt, mit Herrn Prof. Leonhardt darüber zu sprechen. Herr Prof. Leonhardt, der mittlerweile das anerkannteste Werk über den 1. Weltkrieg geschrieben hat, habe ihm mitgeteilt, dass er die Hagener Ausstellung und den Umgang von Hagen mit diesem Thema als angenehm empfunden habe, im Vergleich zu anderen Städten.

Herr Walter selbst habe die Konzeption der Ausstellung „Weltenbrand“, also Kunst verbunden mit Geschichte, ebenfalls als sehr angenehm empfunden, und er möchte mit diesen Worten die Fachbereiche ermuntern so weiterzumachen.

 

Herr Fritzsche möchte sich Herrn Walter uneingeschränkt anschließen. Er fragt zusätzlich nach den Besucherzahlen der Ausstellung „Weltenbrand“. Er ist sich nicht mehr sicher, ob diese schon mal genannt wurden.

 

Herr Dr. Belgin bedankt sich stellvertretend für die Kuratoren der Ausstellung „Weltenbrand“, Herrn Dr. Blank und Frau Dr. Schulte, bei Herrn Walter und Herrn Fritzsche für das ausgesprochene Lob. Dazu merkt er an, dass eine derartige Rezeption führender Wissenschaftler, wie von Herrn Prof. Krummeich und Herrn Prof. Leonhardt, zu so einem frühen Zeitpunkt, des doch sehr jungen Fachbereichszusammenschlusses nur positives für die zukünftigen gemeinsamen Projekte der beiden Bereiche erhoffen ließe. Die Besucherzahlen geben dieses zwar noch nicht her, dafür stünde man noch zu sehr am Anfang der Zusammenarbeit. Diese Art von Zusammenarbeit bedeute aber auch, die Entwicklung von neuen Netzwerken insbesondere im Hinblick auf die Dokumentation. Wobei das Wort Dokumentation auch bedeute, die Herstellung und Herausgabe von Katalogen, Schriftenreihen und ähnlichem.

Zukünftig sei geplant einen sehr großen Fotoband von ca. 100 Seiten aufzulegen. Dieser soll mit Fotos aus dem sehr großen Bestand des Stadtmuseums gefüllt werden.

Ein weiteres Thema ab dem Jahr 2015 wird, so erläutert Herr Dr. Belgin weiter, dass Thema „Flüchtlinge – Vertreibung“ sein. In diesem Jahr wird es einige Vorträge zu diesem Thema geben. Im kommenden Jahr werde dann, mit dem Institut für Genozidforschung, das Schicksal der Armenier in der osmanischen Türkei ein Schwerpunkt darstellen. Dies sei ein äußerst schwieriges Thema und Herr Dr. Belgin möchte heute schon die Mitglieder des KWA darauf vorbereiten, dass es hierfür sicherlich auch einige Kritiker oder Widerständler geben werde. Natürlich sei es geplant, dass Thema nicht anklagend aufzubereiten. Die Darstellung soll eher verstehend erfolgen und es soll weder der einen Seite noch der anderen Seite anklagend gegenüber getreten werden - also so objektiv wie möglich. Dieses sei natürlich auch, für die hier lebenden Migranten, ein sehr interessantes Thema, dass die Möglichkeit biete, die Vergangenheit aufzuarbeiten.

Herr Dr. Belgin sagt zu, über die Vorbereitungen zu diesem doch sehr anspruchsvollen Projekt, den Kultur- und Weiterbildungsausschuss regelmäßig zu informieren.

 

Herr Dr. Blank antwortet auf die Frage von Herrn Walter, dass eine Einladung aus Péronne an den Herrn Oberbürgermeister ergangen sei. Ein entsprechendes Antwortschreiben sei in Vorbereitung. Terminlich seien aber noch einige Abstimmungen erforderlich.

 

Herr Söhnchen bedankt sich bei Herrn Dr. Blank für die bisherige geleistete Arbeit und stellt fest, dass die Berichtsvorlage gemäß dem Beschlussvorschlag einstimmig zur Kenntnis genommen wurde.

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Beschluss:

Der Kultur- und Weiterbildungsausschuss nimmt den Bericht zur Kenntnis.

 

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Abstimmungsergebnis:

 

X

Zur Kenntnis genommen

 

 

 

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