05.11.2014 - 5.3 Vorschlag der CDU-Fraktionhier: Überprüfung der...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.3
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Mitte
- Datum:
- Mi., 05.11.2014
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- BV - Bezirksvertretung Hagen-Mitte
- Bearbeitung:
- Iris Kappel
- Beschluss:
- vertagt
Wortprotokoll
Hinweis der Schriftführerin:
Eine Stellungnahme des Fachbereiches für Gesundheit und Verbraucherschutz vom 31.10.2014 ist als Tischvorlage ausgelegt und als Anlage 3 Gegenstand der Niederschrift.
Frau Purps bittet die Verwaltung, die Bezirksvertretung vom Ausgang des Gespräches mit der Kassenärztlichen Vereinigung zeitnah schriftlich zu informieren.
Auf die Frage von Herrn Wetzel, ob es nicht möglich sei, mehrere Anlaufstellen für Drogensüchtige einzurichten, um die überproportionale Konzentration an dieser Stelle zu entzerren, erwidert Frau Keller, dass im Stadtgebiet 7 Anlaufstelle zur Verfügung stehen. Der in der Wehringhauser Straße ansässige Arzt habe jedoch eine Ausnahmegenehmigung, da sonst nur substituierende Ärzte tätig seien.
Herr Grothe ergänzt, dass das Thema sehr ernst genommen werde. Es sei auch im Verwaltungsvorstand besprochen worden und man hoffe eine Lösung in Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung herbeiführen zu können. Viele Ärzte möchten diese Patienten nicht betreuen, da sie Konfliktsituationen befürchten. Ebenso seien auch viele Drogenabhängige nicht bereit, andere Anlaufstellen anzunehmen.
Frau Purps verweist auf einen Vorschlag aus dem Lenkungskreis „Soziale Stadt“, wonach die Methadon-Ausgabe auch das Gesundheitsamt übernehmen könne.
Frau Buchholz betont, dass auch die Betreuung dieser Menschen zu verbessern sei. So schlägt sie vor, Rückzugsmöglichkeiten für Drogenabhängige zu schaffen.
In diesem Zusammenhang schlägt Herr Kempkens die Einrichtung von Methadon-Automaten mit einer entsprechenden Betreuung vor.
Herr Quardt beantragt, den Beratungsgegenstand zu vertagen und die Stellungnahme der Verwaltung über das Gespräch mit der Kassenärztlichen Vereinigung abzuwarten.
Herr Lohmann lässt über einen so formulierten Beschlussvorschlag abstimmen.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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507,4 kB
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