29.10.2014 - 8.4 Verlagerung der Fernbushaltestelle

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Einleitend geht Herr Kohaupt auf die Vorlage zur Verlagerung der Fernbushaltestelle ein. Da es an der Haltestelle „Loxbaum“ zu Beeinträchtigungen für die Anwohner komme, solle die Fernbushaltestelle an den Standort „Parallelspur Kückelhausen“ verleget werden. Dort solle auch ein Wartehäuschen errichtet werden.

 

Herr Söhnchen  entgegnet, dass eine Verlegung an den neuen Standort sicherlich gut sei. Aus seiner Sicht sei die Toilettenfrage und Anbindung an den ÖPNV jedoch nicht ausreichend geklärt.

 

Herr Gerbersmann teilt mit, dass im Vorfeld verschiedene Varianten des neuen Standortes überprüft worden seien. Man habe sich letztendlich für den Standort in Kückelhausen entschieden. Hier sei die Belästigung der umliegenden Anwohner am geringsten. Die Situation durch die Fernbusse am Zentralen Busbahnhof sei mehr als ausgereizt. Er hoffe, dass sich dieses nach Fertigstellung der neuen Bahnhofshinterfahrung ändern werde.

 

Herr Timm sieht diese Lösungsvariante nur als eine Übergangslösung an. Aus seiner Sicht werde der Fernbusverkehr weiterhin zunehmen. Aus diesem Grund müsse an einer dauerhaften Lösung gearbeitet werden. Langfristig könne er sich eine Verlagerung des Fernbusverkehres hinter den Hauptbahnhof vorstellen.

 

Aus Sicht von Herrn Gerbersmann ist eine solche Lösung wünschenswert. Er macht jedoch deutlich, dass die Kosten für eine Verbindung zwischen dem jetzigen Bahnhof und der neuen „Hinterfahrung“  sehr hoch seien. Die Deutsche Bahn könne das zurzeit nicht finanzieren. Zu prüfen sei, in wieweit so ein Projekt durch Zuschüsse finanziert werden  könnte, da die Stadt Hagen nicht in der Lage sei diese Kosten zu tragen. Solange kein Durchbruch erfolgt sei, mache eine Verlegung des Fernbahnhofs keinen Sinn, da es keine Verbindung zum Bahnhof und somit zu der Toilettenanlage gebe. Da es sich bei den Fernbusbetreibern um wirtschaftliche Geschäftsbetriebe handle, müssten diese auch für ihre Fahrgäste dafür sorgen, dass Toilettenanlagen und die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr gewährleistet seien. Sie könnten sich seiner Auffassung nach an den Kosten beteiligen.

 

Herr Lux möchte wissen, ob die Anwohner von Kückelhausen im Vorfeld über die Errichtung einer Fernbushaltestelle informiert worden seien. 

 

Herr Gerbersmann entgegnet, dass es sich hier um eine öffentliche Vorlage handele. Zum jetzigen Zeitpunkt sei der Vorschlag der Verwaltung die optimalste Lösungsvariante.

 

Herr Fritzsche macht nochmals auf die nicht vorhandene Toilettenanlage an diesem Standort aufmerksam.

 

Aus Sicht von Herrn Kohaupt müssten sich auch die Fernbusbetreiber um eine für alle Beteiligten gute Lösung bemühen und beteiligen.

 

Herr Timm schlägt vor, von den Busbetreibern eine Nutzungsgebühr der Bushaltestellen zu verlangen. Damit könnten z.B. Toilettenanlagen errichtet werden.

 

Herr Erdtmann regt an, wegen der guten Autobahnanbindung eine Verlegung der Fernbushaltestellen  in das Lennetal zu überdenken.

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Beschluss:

 

1.              Die Haltestelle für Fernbusse ist an den Standort „Parallelspur Kückelhausen“

       zu verlegen.

 

2.              Die Bezirksregierung ist als Genehmigungsbehörde der Buskonzessionen  

       entsprechend zu informieren.

 

 

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Abstimmungsergebnis:

 

 

x

Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

15

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0

 

 

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Anlagen zur Vorlage

Online-Version dieser Seite: https://allris.hagen.de/publicto020?TOLFDNR=209361&selfaction=print