22.10.2014 - 5.4 Anfrage der Fraktion Bürger für HohenlimburgHie...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.4
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 22.10.2014
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:03
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Anfrage
- Federführend:
- BV - Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Bearbeitung:
- Werner Kaltenborn
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Voss führt zunächst einleitend aus, dass es durch ehrenamtlichen Einsatz gelungen ist, dass das Richard-Römer-Lennebad nicht dem Konsolidierungszwang zum Opfer gefallen ist. Er weiß auch um den engen ökonomischen Rahmen der vom Rat der Stadt Hagen gesetzt wurde und innerhalb dessen HAGENBAD agieren muss.
Herr Köther beantwortet die einzelnen Teilfragen der Anfrage wie folgt:
Zu Frage 1) Es werden sämtliche Besucher des Bades erfasst und fließen auch in die Statistiken ein.
Zu Frage 2) Diese Frage hat sich durch die Antwort zu Frage 1) erledigt.
Zu Frage 5) Herr Köther erklärt, dass es sich hierbei um einen Betrugsvorwurf einer Hallenbadbesucherin handelt, der vom beschuldigten Mitarbeiter von HAGENBAD bestritten wird. Unternehmensintern lässt sich der Vorwurf nicht aufklären, da die Hallenbadbesucherin jegliche Auskünfte, speziell zu dem genauen Zeitpunkt des Kassiervorgangs, verweigert. Um den Vorwurf dennoch aufzuklären, hat HAGENBAD Anzeige gegen Unbekannt erhoben. Im Übrigen weißt HAGENBAD den Vorwurf entschieden zurück.
Zu Frage 6) Herr Köther geht davon aus, dass seinem Unternehmen kein materieller Schaden entstanden ist.
Abschließend stellt Herr Köther fest, dass durch die konstruktive parteiübergreifende Zusammenarbeit das Defizit des Richard-Römer-Lennebades seit 2009 auf rd. 500.000 € halbiert werden konnte. Ihm ist weiterhin klar, dass das Bad mit einem Alter von über 40 Jahren nicht mehr auf dem aktuellen Stand ist; dies lässt sich aber auch bei den gegebenen Rahmenbedingungen nicht ändern.
Herr Maag beklagt zunächst, dass Beschwerden der Badegäste immer zuerst der örtlichen Presse und nicht HAGENBAD gemeldet werden und beantwortet dann die einzelnen Teilfragen der Anfrage wie folgt:
Zu Frage 3) Im Richard-Römer-Lennebad sind grundsätzlich immer „saunataugliche“ Bademeister im Einsatz. Die vom Anfragesteller an allen Tagen gewünschten Erlebnisaufgüsse können jedoch aus personellen Gründen nicht geleistet werden.
Zu Frage 4) Nachdem an dem Nachmittag der Funktionsausfall einzelner Betriebselemente bemerkt wurde, wurde unverzüglich im Rahmen der Rufbereitschaft ein Elektriker informiert. Aus Zeitgründen konnte dieser jedoch erst am Folgetag den Schaden beheben. Dasselbe galt für das Tauchbecken und die Außendusche, wo das notwendige Ersatzteil auch erst am nächsten Tag eingebaut werden konnte.
Bei dem in der Frage erwähnten Muslimenschwimmen handelt es sich um Frauenschwimmen. Es ist richtig, dass der Monteur vor Ort und es respektiert hat, dass die Frauen ungestört im Bad schwimmen wollten.
Zu Frage 7) Sobald Hygienemängel bemerkt oder angezeigt werden, geht das Badpersonal sofort diesen Hinweisen nach und stellt die Mängel ab. Hygienemängel durch Fehlnutzungen der Badegäste lassen sich leider nicht verhindern.
Herr Schmidt zeigt sich sehr verärgert über die negative Berichterstattung der Presse, ausgerechnet am Aktionstag, und stellt klar, dass seiner Fraktion nicht an einer Befeuerung der negativen Berichterstattung gelegen ist. Die Nachfragen von Herrn Schmidt beantwortet Herr Köther wie folgt:
Im Jahr 2013 wurden insgesamt rd. 39.500 Badegäste gezählt. Diese differenzieren sich in Vereinsschwimmer, Schulschwimmer und zahlende Badegäste. Die Kursschwimmer, wie z.B. die Teilnehmer der Aquagymnastik, zählen zu den Kursschwimmern und werden dort von der Statistik erfasst. Für die Erfassung der Schulschwimmer sind die Lehrer verantwortlich. Diese melden die Schülerzahlen an das Kassenpersonal im Bad. Ob dies immer korrekt geschieht, kann HAGENBAD nicht überprüfen. Hier gilt das Vertrauensprinzip. Der Wunsch von Herrn Schmidt, an allen Samstagen Erlebnissaufgüsse anzubieten, wird von HAGENBAD geprüft.
Herr Leisten kennt die Bemühungen von HAGENBAD an, das Bad in einem ordentlichen Zustand zu halten. Er weißt aber auch darauf hin, dass nach seinen zuverlässigen Informationen z.B. von allen Umkleidekabinen nur zwei 100%ig in Ordnung sind. Herr Krippner fragt, ob für HAGENBAD für die Offenhaltung des Richard-Römer-Lennebades das jährliche Defizit oder die Besucherzahlen ausschlaggebend sein werden und ob es nicht möglich ist, die einzelnen Bereiche des Bades angenehmer zu temperieren. Herr Köther antwortet, dass nach seiner Auffassung das vorgegebene und auch erreichte Konsolidierungsziel höher zu gewichten ist als die Besucherzahlen. In Bezug auf die als zu hoch empfundenen Temperaturen im Bad sagt Herr Maag eine technische Prüfung zu.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
|
1
|
(wie Dokument)
|
32 kB
|
