08.05.2014 - 3 Jahresrückblick 2013 der Hagener Stadtbücherei
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3
- Gremium:
- Kultur- und Weiterbildungsausschuss
- Datum:
- Do., 08.05.2014
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB48 - Bildung und Kultur
- Bearbeitung:
- Cornelia Steinbach
Wortprotokoll
Herr Söhnchen bittet Herrn Becker die Vorlage vorzustellen.
Herr Becker teilt mit, dass die Inhalte der Vorlage ja bekannt seien und er nur noch 3 wesentliche Punkte herausstellen möchte.
Er bemerkt, dass sich die „ Onleihe“ seit Einführung sehr bewährt habe und man im ersten Jahr 2013 bereits fast 28.000 Downloads zu verbuchen habe. Die Tendenz in 2014 sei weiterhin steigend und der Weg in die Zukunft geöffnet.
Nach wie vor seien aber die traditionellen Ausleihen von Büchern und DVDs mit rund 770.000 in 2013 dominant.
Weiterhin sei es gelungen aufgrund des Ratsbeschlusses die Büchereien in Haspe und Hohenlimburg in neue kleinere Räumlichkeiten zu bringen. Anpassungen der Bestände seien daher vorzunehmen, um am Ende des Jahres in die neuen Räumlichkeiten umziehen zu können.
Als letzten Punkt teilt Herr Becker mit, dass er davon ausgehe, dass ab Juli 2014 mit der Selbstverbuchung der Ausleihe in der Bücherei begonnen werden könne. Dies führe zu einer Entlastung der Kolleginnen und Kollegen. Ziel sei, eine Quote von 95 % für die Selbstverbuchung zu erreichen. In den Filialen werde das System der Selbstverbuchung aber aus Kostengründen erst in den neuen Standorten eingeführt.
Herr Becker dankt den Haupt- und Ehrenamtlichen, ohne deren Zusammenwirken das Angebot in den Büchereien nicht zu erhalten wäre.
Herr Asbeck lobt den Einsatz von Ehrenamtlichen in den Büchereien. Dies solle auch ein Ansporn für andere Bereiche sein. Positiv an dem Bericht sei, dass die die Zielzahlen und die erreichten Ergebnisse dargestellt wurden.
Herr Dr. Geiersbach stellt heraus, dass in Haspe ein Anstieg der Neuanmeldungen und der Besucher zu verzeichnen ist.
Zum Bereich der Haushaltskonsolidierung unter Punkt 2 der Vorlage gibt er zu bedenken, dass die Formulierung „ Die Umwandlung der Stadtteilbüchereien Haspe und Hohenlimburg in überwiegend ehrenamtlich geführte Büchereien führte zum Abbau von 2 weiteren Planstellen…“ nicht ganz zutreffend sei.
Er stellt klar, dass ursprünglich der Einsparungsvorschlag war, 2 Stadtteilbüchereien zu schließen. Die Politik habe durch den Einsatz von Ehrenamtlichen erreicht, diese zu erhalten.
Über die Vorgaben hinaus konnten dort weiterhin 2 Planstellen erhalten bleiben.
Herr Dücker schließt sich dieser positiven Darstellung an, gibt jedoch zu bedenken, dass es darauf ankomme, aus welcher Perspektive man es sieht. Ursprünglich waren dort 4 Stellen, die durch den Einsatz von Ehrenamtlichen auf 2 reduziert wurden. Diese 2 Planstellen seien als Unterstützung der Ehrenamtlichen erforderlich.
Herr Dr. Geiersbach betont nochmal, dass seine positive Darstellung aus der Geschichte der Konsolidierung die richtige sei.
Herr Söhnchen bedankt sich herzlich bei Herrn Becker und der Mitarbeiterschaft der Büchereien für die tollen Leistungen.
