09.04.2014 - 5.1 der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen: Quartiersen...

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Frau Köppen betont für Bündnis 90/Die Grünen, dass es wichtig sei, kommunale Wohnungswirtschaft zu haben, damit aber auch bestimmte Erwartungen verbunden seien. So sollten soziale Gesichtspunkte Berücksichtigung finden, um den Wohnraum auch langfristig attraktiv für alle Menschen zu machen.

So möchte Frau Köppen wissen, wie man zu diesem Projekt Riepenberg stehe und was in dieser Beziehung hinsichtlich einer guten Quartiersentwicklung noch geplant sei.

 

Herr Boksteen, Geschäftsführer der ha.ge.we erläutert, dass der Riepenberg von 2008 bis 2010 umfassend modernisiert worden sei. So seien energetische aber auch optische Verbesserungen mit Investitionskosten in Höhe von etwa 4 Mio. Euro vorgenommen worden. Es handelt sich um öffentlich geförderte Wohnungen, die ab Juli diesen Jahres keinen Leerstand mehr aufweisen. 

 

Mit der Modernisierung sei sicherlich schon einmal ein großer Handlungsbedarf erfüllt worden. Entsprechende Modernisierungsbedarfe bei Mieterwechsel wird die ha.ge.we weiterhin erfüllen. Darüber hinaus stehe man für weitere Maßnahmen als Ansprechpartner zur Verfügung. Bei Problemen können Siedlungsverwalter vor Ort beteiligt werden.

 

Herr Schulz sieht Probleme in der Tatsache, dass dort ältere Menschen und Familien / Großfamilien nah beieinander wohnen. So habe es in der Vergangenheit verschiedene Vorfälle gegeben, die einem friedlichen Zusammenleben entgegenstanden und auch heute noch nicht ausgeräumt seien. In diesem Zusammenhang möchte Herr Schulz wissen, ob Maßnahmen geplant seien, die zu einer Verbesserung der Situation beitragen.

 

Frau Köppen teilt dazu mit, dass ein Wohnungsverein allein nicht dafür zuständig sein kann, dennoch aber die Bereitschaft zeigen müsse, an einer entsprechenden Verbesserung mitzuwirken. Neben den baulichen Voraussetzungen für ein Zusammenleben von Jung und Alt müsse man ein Netzwerk schaffen, das sich um eine positive Entwicklung kümmere.

 

Die ha.ge.we unterstütze das Konzept des Zusammenlebens von älteren Menschen und Familien, was ein lebendiges Quartier auch ausmache, so Herr Boksteen. Dabei könne man aber schwierige Situationen unter den Menschen nie ausschließen. 

Im Bereich der Sozialarbeit werde man die angesprochene Problematik intensiv im Blick haben.

 

Frau Ellner schlägt vor, regelmäßig Mieterversammlungen abzuhalten, in denen die Bewohner zusammenkommen und sich zu verschiedenen Themen einbringen nnen.

 

Als weitere Anregung gebe es die Stadtteilkonferenz, zu der man die ha.ge.we. mal einladen könne. Dort sitzen die Menschen, die für Erziehung und Pädagogik zuständig sind, so Frau Köppen.

 

Beide Anregungen werde er mitnehmen, so Herr Boksteen.

 

Darüber hinaus ergeben sich keine weiteren Wortmeldungen.

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Abstimmungsergebnis:

X

Ohne Beschlussfassung

 

 

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Anlagen zur Vorlage