06.11.2013 - 4.5 Winterfällung städtischer Bäume

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Im Sitzungsraum liegt zu den Maßnahmen ein Auszug aus dem Baumkataster vor.

 

Unter Beteiligung der Herren Bögemann, Fähmel, Borgmeier, Wack, Freier, Wiemann und Dr. Hülsbusch sowie Frau Buchholz wird Kritik an der Ausführung in der Vorlage erhoben, dass aufgrund des Wegfalls der Baumschutzsatzung keine Gelder für Neupflanzungen zur Verfügung stehen. Vor dem Hintergrund, dass die Baumschutzsatzung aus Gründen der Kostenersparnis abgeschafft wurde, müsste das Gegenteil der Fall sein. Ferner wird kritisiert, dass eine Ersatzpflanzung in vielen Fällen als unzweckmäßig bezeichnet wird. Da eine Ersatzpflanzung nicht zwingend am gleichen Ort erfolgen muss, kann dem Argument nicht gefolgt werden. Da in der Fällung der Bäume seitens des Landschaftsbeirates eine starker Eingriff in die Natur gesehen wird, wäre ein Ersatz von Gehölzen im Verhältnis 1:1 wünschenswert. Hierzu sollte eine Gegenüberstellung beigebrach werden, wie viele Bäume in den letzten Wirtschaftsjahren gefällt wurden und wie viele neu gepflanzt wurden. Ferner wäre es wünschenswert, dass Gehölzbeseitigungen im Sinne des Vogelschutzes abschnittsweise durchgeführt werden. Allgemein wird bedauert, dass diesmal kein Vertreter der WBH in der Sitzung zugegen ist, um die Maßnahmen zu erläutern. In der Vergangenheit wurden die Maßnahmen auch zusammen mit dem Vorsitzenden besichtigt, wobei Herr Böcker von der WBH als kompetenter Ansprechpartner die Ortstermine durchgeführt hat.

 

Herr Dr. Hülsbsuch stellt fest, dass die Maßnahme am Köhler Weg nicht in der ausliegenden Liste aufgeführt ist.

 

Herr Wiemann merkt an, dass das ehemalige Grünflächenamt inzwischen Teil der WBH ist und im Auftrag der Verwaltung arbeitet. Entsprechende Mittel für Ersatzpflanzungen müssten somit von der Stadtverwaltung zur Verfügung gestellt werden.

 

Herr Bögemann bietet an, Kontakt zu Herrn Böcker aufzunehmen, und ihn in die nächste Sitzung einzuladen, um die o. g. Unklarheiten mit ihm zu klären.

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Abstimmungsergebnis:

 

x

Zur Kenntnis genommen

 

Anmerkung:

 

Der Landschaftsbeirat akzeptiert, dass Bäume die krank sind oder eine Verkehrsgefährdungen darstellen, gefällt werden müssen. Der Landschaftsbeirat akzeptiert die Aussage des Fachbereiches Bauverwaltung und Wohnen nicht, dass keine Ersatzpflanzungen erfolgen; es sei denn, dass für Ersatzpflanzungen im Stadtgebiet Haushaltsmittel bereit gestellt werden. Diese Mittel wurden nicht in Aussicht gestellt.

 

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Anlagen zur Vorlage

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