15.06.2005 - 7 Fortschreibung der Kindergartenbedarfsplanung G...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Zusätze:
- Verfasser : Frau Haack
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Mi., 15.06.2005
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Petra Seifert
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Frau Haack freut sich,
dem Ausschuss nunmehr die endgültigen Ergebnisse der Regionalforen vorstellen
zu können. Man habe sich einvernehmlich einigen können.
Sie erläutert die Vorlage.
Herr Strüwer weist auf ein
Schreiben der Ev.-Luth. Friedens-Kirchengemeinde in Halden hin, in dem diese sich nochmal äußert zu der
geplanten Schließung der dritten Gruppe ab dem Kindergartenjahr 2006/2007.
Das Schreiben ist dem Protokoll als Anlage 3 beigefügt.
Herr Reinke erinnert
daran, dass in der Vergangenheit immer von der Schließung der Tondernstrasse die Rede gewesen. Davon sei in der Vorlage nichts mehr
erwähnt.
Die Ergebnisse seien wohl doch nicht
so einvernehmlich erzielt worden wie das Schreiben der Kirchengemeinde deutlich
mache. Dort würde gesagt, dass man schon im Regionalforum darauf hingewiesen
habe, dass man dort in Halden die dritte Gruppe gern erhalten würde.
Aus der Vorlage ginge hervor, dass man
zukünftig beabsichtige, die dritte Gruppe in der Dümpelstrasse zu schließen. An
andere Stelle würde die dritten Gruppen weitergeführt.
Herr Reinke möchte wissen, wo die
15-20 Kinder aus der Dümpelstrasse dann bleiben sollen.
Herr Haensel bedankt sich zunächst bei der Verwaltung für
diese umfangreiche gelungene Vorlage. Er meldet jedoch ausdrücklich noch einen
Gesprächsbedarf an bezüglich
einer Angelegenheit in eigener
Trägerschaft. In Teil 3 auf Seite 7 der Vorlage, in dem es um den Bezirk
Emil-Schumacher ginge, werde bei der Einrichtung der Diakonie Siemenstr. 14
selbstverständlich davon ausgegangen, dass die Umwandlung der großen
altersgemischten Gruppe in Regelkindergartenplätze ohne Tagesgruppe überführt
würden. Dies sei so von niemandem zugesagt worden. Dies würde nicht seiner
Haltung entsprechen. Man habe den runden Tisch Wehringhausen. Man habe die
Differenzierung der unterschiedlichen
Angebotskulturen über Jahre hin
miteinander entwickelt.
Frau Haack stellt fest,
dass Tagesgruppenplätze nicht einfach wie normale Kindergartenplätze
umgewandelt werden können. Diese seien natürlich ausgenommen.
Im Bezirk Regenbogen / Wilhelmstrasse
seien im Moment zuwenig Plätze vorhanden. In den nächsten Jahren kämen noch
mehr Kinder, so dass aus diesem Grund die Plätze bestehen bleiben müssten. Die
großen altersgemischten Plätze müssten noch in Regelkindergartenlätze
umgewandelt werden.
Ursprünglich habe die Verwaltung
vorgeschlagen, die Tondernstraße zu schließen. Der Gesamtverband habe darauf
bestanden, ab 2006 in der Dümpelstrasse eine Gruppe zu schließen. Entsprechend
sei dies in dem Vertrag aufgenommen worden. Als Folge war es natürlich nicht
möglich, die Todernstrasse auch noch zu schließen, da sonst zuwenig Plätze in
dem Bezirk vorhanden gewesen seien.
Sie weist darauf hin, dass der
Verhandlungspartner seinerzeit ein Anderer gewesen sei und es täte ihr leid,
dass die Kirchengemeinde dies jetzt anders sehe.
Dr. Schmidt weist darauf
hin, dass in beiden Verträgen verankert sei, dass man darüber reden könne, wenn
es Änderungsbedarf gebe. Man habe hier eine Flexibilität eingebaut.
Kurzfristig seien natürlich keine
Kündigungen rückgängig zu machen.
Er
sagte jedoch zu, in jedem Einzelfall, in dem sich Bedarf ergebe, die Gespräche
wieder aufgenommen würden.
Herr Steuber teilt mit,
Herr Schukowski habe heute die Auskunft übermitteln lassen, dass der
Rechtsnachfolger des Gesamtverbandes der Kirchenkreis werde.
Herr Haensel bedauert an
dieser Stelle, dass die evangelische Kirche an der Stelle in der Vergangenheit
ein so schwieriger Gesprächspartner gewesen sei, da die Zuständigkeiten porös
geworden seien. Natürlich gebe es die Frage zu klären , wer denn die Rechtsnachfolger des Gesamtverbandes
antreten werde und damit auch ein Verhandlungsmandat bekommen würde. Dies seien
zwei unterschiedliche Fragestellungen. Es sei nicht sicher, dass der
Kirchenkreis der Nachfolger sei. Hier sei noch einiges offen.
Herr Reinkel greift das
Angebot von Dr. Schmidt dankend auf und hofft, dass sich im Rahmen der zu
führenden Gespräche dann im Laufe des Jahres noch eine Lösung abzeichen wird.
Herr Strüwer vertraut in
die Verwaltung, dass bei veränderten
Bedarfen auch einvernehmlich neue Lösungen entwickeln werden. l
Er stellt den Beschlussvorschlag zur
Abstimmung.
Beschluss:
1.
Der Rat der Stadt Hagen
nimmt die Kindergartenbedarfsplanung zur Kenntnis.
2.
Der Rat der Stadt Hagen
beauftragt die Verwaltung, die mit den Trägern abgestimmten Maßnahmen
entsprechend den Vorschlägen dieser Vorlage umzusetzen.
3. Die durch die demografische Entwicklung erzielten Einsparpotentiale sind in das Haushaltssicherungskonzept einzuarbeiten und bei der Fortschreibung der Finanzplanung entsprechend zu berücksichtigen. Das bis 2008 jährlich steigende Einsparvolumen wird ab 2008 bei fast 1,2 Mio. jährlich liegen. Im Planungszeitraum von 2005 bis 2008 wird es durch Schließungen von Kindergärten und Gruppen insgesamt zu Einsparungen von über 2,6 Mio. kommen. Damit wird das ursprüngliche Konsolidierungsziel für den gesamten Planungszeitraum um über 350.000 übertroffen.
