20.06.2013 - 3.1 Anfrage der Fraktion Hagen AktivHier: Brücken a...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3.1
- Gremium:
- Haupt- und Finanzausschuss
- Datum:
- Do., 20.06.2013
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:05
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Anfrage
- Federführend:
- Fachbereich des Oberbürgermeisters
- Bearbeitung:
- Kerstin Eckhoff
Wortprotokoll
Herr Dr. Bücker bedankt sich für die Auskunft der Verwaltung und merkt an, dass die Frage zu der Mehrbelastung der Altenhagener Brücke nicht ausreichend beantwortet worden sei. Er möchte wissen, ob eine erhöhte Belastung der Altenhagener Brücke aufgrund der Verkehrsführung der zukünftigen Bahnhofshinterfahrung besteht.
Herr Grothe antwortet hierauf, dass die Altenhagener Brücke für den zusätzlichen Verkehr ausreichend tragfähig ist. Aus diesem Grund müssen keine Kosten im Budget der Bahnhofshinterfahrung hierfür berücksichtigt werden.
Herr Strüwer fragt, ob es neue Richtlinien gebe oder Ereignisse stattgefunden haben, die dazu führen, dass jetzt so massiv in diesem Bereich Schäden erkannt werden.
Bezüglich der Sanierung der Brücken an der Volmestraße spricht Herr Strüwer die angemeldeten Mehrkosten der beauftragten Baufirma an. Er möchte wissen, um welche speziellen zusätzlichen Arbeiten es sich hierbei handelt und ob diese zusätzlichen Arbeiten bei den seinerzeitigen Ausschreibungen nicht inklusiv zu betrachten waren.
Herr Grothe sagt zu den angemeldeten Mehrkosten eine schriftliche Beantwortung zu und erklärt, dass Brücken Sicherheitsbauwerke sind, die mit Baubüchern und zweijähriger Überprüfung geprüft, gesichtet und dokumentiert werden. Das Problem einiger Brücken ist die Verwendung einer bestimmten Stahlsorte aus den 60er Jahren. Nicht nur in Hagen, sondern auch im Land müssen viele Brücken saniert werden, weil dort Schäden am Spannstahl auftauchen, neue Perspektiven gibt es nicht.
Herr Dr. Ramrath erläutert, dass er im Verwaltungsrat WBH für dieses Thema die interkommunale Zusammenarbeit vorgeschlagen habe. Insbesondere die Vorprüfungen der Brücken könne durch ein Kompetenzteam interkommunaler Zusammenarbeit organisiert werden.
Herr Oberbürgermeister Dehm erklärt, dass es bereits interkommunale Ansätze darüber gebe, dieses Problem der maroden Brücken auf der Höhe der Landes- und Bundespolitik anzusetzen, weil dieses Problem inzwischen auch zu einem Standortnachteil wird. Konkret gebe es im südwestfälischen Bereich Unternehmen, die aufgrund der Ablastung der Brücken erhebliche Schwierigkeiten haben, ihre Produkte zu versenden und erhebliche Umwege in Kauf nehmen müssen.
Anlagen zur Vorlage
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1
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24,4 kB
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