15.06.2005 - 5 Kulturhauptstadt Essen für das Ruhrgebiet 2010-...

Reduzieren

Wortprotokoll

Die  Verantwortlichen im Bereich Kultur haben in Zusammenarbeit eine Projektskizze zum Themengebiet entwickelt, die von Frau Hobein vorgetragen wird.

 

Frau Hobein benennt die drei Themenschwerpunkte “Stadt der Kulturen, Stadt der Künste und Stadt der Möglichkeiten”. Sie möchte diese Punkte jetzt nicht inhaltlich ausführlich darstellen, da sie davon ausgeht, dass eine Reihe der Anwesenden  bereits über die entsprechenden Druckschriften zur Kulturhauptstadt Europas verfügt.

 

Sie verweist auch auf die ausliegende Broschüre, die bereits im Februar 2004 verteilt wurde und mit der Hagen somit zum eigenen Standort schon eine Werbemaßnahme gestartet habe.

 

Nach Essen haben auch die Städte Dortmund, Bochum und Duisburg Schwerpunktprojekte entwickelt, die sich den drei Hauptthemen zuordnen lassen.

Damit sich die Stadt Hagen offiziell in die Reihe der beteiligten Städte einreihen könne, werde sie sich am ersten konkreten Gemeinschaftsgroßprojekt beteiligen. Dies sei das Fest “Melez”, welches als Großveranstaltung vom 28. bis 30. Oktober geplant sei. Die Stadt Hagen habe eine Mitfinanzierung von 2.000 Euro geleistet und ist somit auch offizieller Mitveranstalter.

 

Sie berichtet, dass außer den Ämtern 47,45 und 41 auch die anderen Kulturämter  unter dem gemeinsamen Label “ Der neue Hagener Impuls” beteiligt sind und man sich zur Zeit, wie andere Städte auch, in der Entwicklungsphase befinde.

 

Herr Dr. Fehr und Frau Viehoff tragen anschließend zu den Schwerpunktthemen “Der neue Hagener Impuls” und “Heimatstadt Hagen – Chancen für Interkulturalität” vor.

 

Herr Jörg bedankt sich bei den Vortragenden und regt an, die Eigeninitiative der Hagener Bürger, Kultur in Hagen zu schaffen, in der weiteren Diskussion noch eingehender aufzugreifen.

 

Frau Suda bekräftigt die Tatsache, dass die Stadt Hagen auf dem Gebiet der Kultur einiges zu bieten habe. Sie fragt nach, wie es sich mit einem Satz aus der Werbebroschüre “Wir sind ein Team” verhalte. Sie möchte wissen, wie denn die Koordination und der Austausch mit den anderen Städten geregelt sei.

 

Frau Hobein antwortet, der RVR habe die Koordination dieses Projektes zwischen den Städten übernommen. Dort fließen die Informationen zusammen, darüber hinaus werden weitere Themenschwerpunkte erarbeitet und immer wieder Diskussionsforen angeboten werden, so dass es sich um einen Prozess handelt, der im Jahr 2010 seinen Höhepunkt erreichen wird.

 

Herr Jörg und Herr Dr. Fischer berichten über eine Sitzung des Kulturausschusses des RVR zum gleichen Thema.

Es gebe eine enge Vernetzung innerhalb vieler Städte. Nächstes Jahr sei z.B. ein Treffen aller Partnerstädte der RVR-Städte vorgesehen, an dem sich in Europa immerhin 151 Städte beteiligen werden. Auch daraus wolle man einen weiteren Bewerbungszweig ableiten.

Herr Dr. Fischer erinnert, man solle nicht vergessen, dass man sich noch in der Bewerbungsphase befinde. Bis zur endgültigen Entscheidung werde es einen komplizierten Prozess geben und die Auseinandersetzung zwischen Essen, Görlitz und dem Ruhrgebiet werde sehr schwierig sein.

 

Herr Jörg bedankt sich bei den Vortragenden und spricht zum Schluß die Hoffnung aus,

dass man sich gut positionieren und das Rennen machen werde.

 

 

 

Reduzieren

Beschluss: