30.04.2013 - 5.1 Anregung zur Anbringung eines Zebrastreifens an...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr Schumacher berichtet, dass dieser Vorschlag verwaltungsintern diskutiert wurde. Man sei zu dem Ergebnis gekommen, dass aus Gründen der Sicherheit ein Zebrastreifen nicht nötig ist, da ein Fußgängertunnel vorhanden sei.

Da sich verschiedene Probleme mit der Nutzung eines Fußgängertunnels ergeben können (z.B. Angstraum) schlägt er vor, diesen Tunnel von den Schulen pädagogisch anzugehen. Dies könne in Form von Schulprojekten geschehen, die sich mit dem zu verbessernden Erscheinungsbild des Tunnels beschäftigen. So könne man den Kindern die Nutzung näherbringen.

Ein Zebrastreifen oder der Fußgängertunnel seien auch Thema in der vergangenen Woche beim „Runden Tisch Wehringhausen“ gewesen. Dort sei diskutiert worden, im Wege eines Sponsorings die Kosten für eine Fußgängerampel (ca. 30.000 €) oder für einen Zebrastreifen (ca. 20.000 €) aufzubringen.

 

Herr Glaeser merkt an, dass eine Nutzung für Mütter mit Kinderwagen nicht möglich sei, er eine überirdische Querungsmöglichkeit favorisiere und eine abschnittsweise Temporeduzierung auf 30 km/h für sinnvoll halte.

 

Herr Homm führt aus, dass sich der Fußgängertunnel in einem unzumutbaren Zustand befindet; die Beleuchtung sei defekt und eine Grundreinigung sei auf jeden Fall notwendig bevor eine Instandhaltung bzw. Betreuung durch Dritte erfolgen könne.

 

Eine abschnittsweise Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 km/h wird von allen Fraktionen in der Bezirksvertretung ausdrücklich unterstützt. Herr Kempkens merkt noch an, das es nicht sein könne, dass erst etwas passieren müsse, bis eine Veränderung herbeigeführt werde.

 

Herr Huyeng macht darauf aufmerksam, dass aus diesem Gremium keine verkehrstechnische Anordnung an die Straßenverkehrsbehörde ergehen könne. Lediglich ein Prüfauftrag könne erteilt werden, der dann nach den rechtlichen Möglichkeiten umgesetzt werde.

Frau Purps weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass in der Vergangenheit ein Beschluss der Bezirksvertretung an der Buscheystraße aus diesen Gründen nicht umgesetzt wurde.

 

Herr Glaeser verliest einen Beschlussvorschlag und stellt diesen zur Abstimmung.

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Beschluss:

1.   Die Bezirksvertretung Hagen-Mitte nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis.

 

2.   Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit der Kinder im Bereich der Kindertagesstätte und des Schulzentrums Wehringhausen empfiehlt die Bezirksvertretung Hagen-Mitte der Verwaltung, auf der Eugen-Richter-Straße zwischen Rehstraße und Gutenbergstraße Tempo 30 km/h einzuführen. Die Verwaltung wird gebeten, die entsprechende Beschilderung vorzunehmen.

 

3.   Die Verwaltung wird gebeten, gemeinsam mit den Antrag stellenden Einrichtungen ein Projekt für eine bessere Akzeptanz des Fußgängertunnels sowie für mögliche Verbesserungen an dem Tunnel durchzuführen. Über die Ergebnisse des Projektes ist die Bezirksvertretung nach einem halben Jahr zu informieren.

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Abstimmungsergebnis:

 

Ja

Nein

Enthaltung

CDU

5

 

 

SPD

4

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

2

 

 

FDP

1

 

 

Hagen Aktiv

2

 

 

Die Linke

1

 

 

 

 

X

Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

15

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0

 

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Anlagen zur Vorlage