12.05.2005 - 6.6 Sanierung und Modernisierung des Ischeland-Stad...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.6
- Zusätze:
- Verfasser : Wischnewski
- Gremium:
- Haupt- und Finanzausschuss
- Datum:
- Do., 12.05.2005
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- SZS - Servicezentrum Sport
- Bearbeitung:
- Ursula Schneider
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Thielmann möchte
wissen, ob die Mittel der Sportpauschale aus 2004 nicht ausgegebenen worden
seien.
Herr Schierau entgegnet,
dass die Mittel in der Allgemeinen Rücklage vorgehalten werden, damit sie
entsprechend entgesetzt werden können.
Herr Dr.
Fischer legt Wert auf die Feststellung, dass er entgegen der heutigen
Zeitungsmitteilung nicht Mitglied des SSV Hagen sei.
Er hält die
Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen für dringend erforderlich. Das Stadion
sei für ganz Hagen von Bedeutung.
Herr Weber erklärt für
die SPD-Fraktion, dass diese der Vorlage zustimmen werde. Grundsätzlich
vertrete er jedoch die Auffassung, dass eine Konzeption für den Sanierungsstau
erstellt werden müsse und nicht Maßnahmen im Windhundverfahren abgearbeitet
werden.
Herr Thielmann hält das
Engagement des Sportvereins für vorbildlich, jedoch ändere es nichts an der
Grundeinstellung der FDP-Fraktion. Im übrigen halte er Hagen nicht mehr für ein
Oberzentrum der Region.
Herr Dr.
Schmidt stimmt der Auffassung zu, dass die Reihenfolge der anstehenden
Sanierungen in eine Verwaltungsvorlage gegossen werden sollen. In diesen drei
Fragen komme man jedoch nicht umhin, dass Votum des Sportausschusses zur
Kenntnis zu nehmen. Auf der anderen Seite weist er darauf hin, dass keine
Maßnahme des Sportstättenleitplans verwirklicht wurde. Deswegen plädiere er
dafür, dass man den aufzustellenden Plan dann auch einhalte.
Herr Dr.
Fischer stimmt dem Petitum von Herr Weber zu. Der Sportausschuss werde eine
solche Liste in Kürze erstellen. Zwei Objekte, nämlich die Sporthalle Emst und
das Ischelandstadion, seien davon jedoch immer ausgenommen gewesen.
Frau Neuhaus weist darauf
hin, dass einerseits die Dienste der GIV oder GWH in Anspruch genommen werden
können, andererseits die Kapitaldienste hierfür beachtet werden müssen.
Herr Glaeser weist auf die
ausstehende Beratung der Vorlage in der Bezirksvertretung Mitte hin und bittet
um einen Vorbehaltsbeschluss.
Beschluss:
Vorbehaltlich
der Zustimmung der Bezirksvertretung Mitte fasst der Haupt- und Finanzausschuss
folgenden Beschluss:
1. Der Sanierung
und Modernisierung des Ischeland-Stadions wird im vorgestellten Rahmen und
Umfang zugestimmt.
2. Als
Ausgabeermächtigung für dieses Vorhaben wird aus der Sportpauschale ein Betrag
i.H.v. 407.500 zur Verfügung gestellt.
3. Die Verwaltung
wird beauftragt, in Verbindung und enger Abstimmung mit den Hauptnutzern der
Sportanlage eine Reduzierung des Ausgabeansatzes zu erreichen.
