12.05.2005 - 6.4 Dezentrale Ressourcenverantwortung
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.4
- Gremium:
- Haupt- und Finanzausschuss
- Datum:
- Do., 12.05.2005
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 19 Zentrale Steuerung
- Bearbeitung:
- Susanne Tschiesche
- Beschluss:
- vertagt
Wortprotokoll
Herr Weber bittet für
die SPD-Fraktion um Vertagung bis zu den Stellenplanberatungen. Inhaltlich ist
er der Auffassung, dass die Dezentrale Ressourcenverantwortung nicht mit dem
bisherigen Stammpersonal geschultert werden kann. Außerdem bittet er bis zur
endgültigen Beschlussfassung um den Nachweis der Wirtschaftlichkeit des bereits
eingerichteten Bereichs bei VB 5.
Herr Thielmann schließt sich
dem Vertagungsantrag an. Er halte es für wichtig, den Einfluss der Zentralen
Steuerung vorab festzulegen. Im übrigen sei die beabsichtigte Stellenbesetzung
an der Sache vorbei geplant worden.
Frau Grehling gibt zu
Bedenken, dass das Projekt NKF mit einem festen Zeitplan vorgeschrieben sei.
Bis dahin müssen entsprechend qualifizierte Mitarbeiter vor Ort sein. Eine
Stadtverwaltung mit 3600 Personen lasse sich ohne ein Ressourcenmanagement
nicht befriedigend steuern. Bei dem knappen Zeitplan müssten auch die
Beteiligung des Personalrates und Ausschreibungsfristen beachtet werden.
Herr Riechel widerspricht
nicht der beantragten Vertagung. Er beklagt, dass in der Stadt Hagen zu wenig
Betriebswirte ausgebildet worden seien, obwohl der Standort der Fachhochschule
ebenfalls in Hagen liege. Er regt die Prüfung einer konzeptionellen,
bedarfsgerechten Fortbildung an.
Herr Gerbersmann hält es für
wichtig, im Bereich Betriebswirtschaft neben den eigenen Leuten auch Personen
von außen hereinzuholen, die einen anderen Blickwinkel mitbringen. Für die
Bereiche Organisation und Informationstechnologie habe die Stadt Hagen
ausreichend geschultes Personal.
Herr Pollex ergänzt die
Ausführungen von Frau Grehling dahingehend, dass durch die beabsichtigten
Maßnahmen ein großes Druckpotential vorhanden sei. Es mache Sinn, die
IT-Einführung und das NKF zusammen anzugehen. Für die Übergangszeit benötige
man geschultes Personal.
Er weise
zusätzlich darauf hin, dass das Bild von Beigeordneten in den letzten Jahren
verändert worden sei. Diese sollen immer mehr Managementfunktionen übernehmen.
Hier werden dann aber auch Dezentrale Steuerungsdienste benötigt.
Herr Gregull antwortet auf
Herrn Riechel, dass die Verwaltung sowohl die VWA- wie auch die
Fachhochschulabschlüsse fördere. Jedoch benötige man für Projekte wie das NKF
auch Hochschulabsolventen.
Herr Demnitz erklärt, dass
er diese Vorlage mittrage und die Dezentrale Ressourcenverantwortung von ihm
auch so gewünscht werde.
