15.05.2013 - 9 Einrichtung einer Großtagespflege als zweijähri...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 9
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Mi., 15.05.2013
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Kai Uhlenbrock
- Beschluss:
- zurückgezogen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Steuber erklärt, dass die Verwaltung vorschlage, die Vorlage zurückzuziehen und nicht beraten zu lassen.
Hintergrund sei, dass es sich hier um ein Projekt handele, das man gern mit einem freien Träger in Hagen verwirklichen wollte. Es handele sich dabei um eine Großpflegestation mit hauptamtlich tätigen Tagespflegepersonen.
Er erläutert die Entwicklung und die Hintergründe des geplanten Projektes, die dazu führten, dass man mit der Geschäftsführung des Caritasverbandes einvernehmlich zu dem Ergebnis gekommen sei, dass es derzeit keinen Sinn mache, dieses Projekt zu realisieren. Man habe sich darauf verständigt, dass man gemeinsam ein geändertes Projekt konzipieren wolle. Überlegung sei, dass man eventuell mit selbständigen Tagesmüttern ein solches Projekt realisieren könne. Man werde dann dem Ausschuss einen neuen geänderten Vorschlag unterbreiten.
Er ergänzt, dass die Unterbringung eines Kindes in der Kindertagesstätte unterm Strich billiger sei als dieses Projekt und von den Eltern intensiver nachgefragt würde als Tagespflege.
Herr Helling-Plahr ist der Meinung, dass es sehr vernünftig sei, dass die Verwaltung zu dieser Entscheidung gekommen sei. Sie fragt, ob die Unterbringung in einer Kindertagesstätte auch günstiger sei, wenn man die Förderung einrechne.
Herr Reinke äußert sein Bedauern, dass das Projekt nicht realisiert würde. Er appelliert an die Verwaltung, bei den zukünftigen Überlegungen Verbesserungen für die Tagesmütter zu erreichen und die ursprüngliche Zielsetzung beizubehalten.
Herr Steuber antwortet auf die Frage von Frau Helling dahingehend, dass nach der Kalkulation unter Einschluss der 19,96 % zusätzlicher Pauschale, die das Land zahlen müsse, der Betrieb einer Kindertageseinrichtung kostengünstiger sei als diese Großpflegetagesstation.
Frau Versteeg-Schulte macht deutlich, dass das Projekt ja noch bis Ende des nächsten Jahres erhalten bliebe. Es sei für die Verwaltung ein klarer Auftrag, der weiter bestehe.
Herr Strüwer betont, dass in diesem Zusammenhang wichtig sei, dass man aus einem Modellversuch auch eine Übertragung auf das gesamte Stadtgebiet vornehmen könne. Das wäre bei diesem Projekt sehr schwierig gewesen. Vorrangig müsste einerseits die Verlässlichkeit für die Tagesmütter, andererseits aber auch die Verlässlichkeit für die Eltern und Kinder sein. Klar sei, dass das mehr Geld koste, aber es bedeute auch mehr Qualität.
Auf die Frage von Herr Strüwer nach dem Zeitpunkt der Vorlage der neuen Vorlage erklärt Frau Versteeg-Schulte, dass man vorhabe, diese nach der Sommerpause zu präsentieren.
Anlagen zur Vorlage
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1
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(wie Dokument)
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22,6 kB
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2
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(wie Dokument)
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52,1 kB
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