02.05.2005 - 3 Taubenschlag im Bereich Rathaus II
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3
- Sitzung:
-
Sitzung des Umweltausschusses
- Gremium:
- Umweltausschuss
- Datum:
- Mo., 02.05.2005
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB69 - Umweltamt
- Bearbeitung:
- Elfi Paech
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Frau Priester-Büdenbender erläutert den
von ihr eingebrachten dringlichen Tagesordnungsvorschlag und das Zustandekommen
eines Termins mit einer Vertreterin der Fa. AXA. Dabei soll grundsätzlich die
Bereitschaft seitens der Vertreterin der Firma signalisiert worden sein, einen
Teil der Dachfläche für einen Taubenschlag zur Verfügung zu stellen. Frau
Priester-Büdenbender vertritt die Ansicht, zur Durchführung des Projektes
Mittel zur Verfügung stellen zu wollen. Auch in den Tierschutzorganisationen
sollen bereits Gespräche geführt worden sein. Frau Kuschel-Eisermann
lehnt den Dringlichkeitsantrag ab und verweist auf den gefassten Beschluss,
dass im Zusammenhang mit der Taubenproblematik für die Stadt keinerlei Kosten
entstehen sollten. Darüber hinaus müsse die geforderte Taubenzählung
durchgeführt werden. Wenn der Tierschutzverein die Kosten übernehme, habe sie
keine Bedenken. Frau Kramps erläutert daraufhin, der Tierschutzverein
habe eine Finanzierung abgelehnt, jedoch angeregt, den Deutschen
Tierschutzverband auf eine Finanzierungsmöglichkeit anzusprechen. Frau
Kramps betont, der eingeschlagene Weg mit allen Fraktionen gemeinsam liege
ihr am Herzen. Herr Dr. Schmidt führt aus, ca. 900 1.000 Tauben seien
im engeren Innenstadtbereich gezählt worden, 350 Tauben befinden sich im
Taubenschlag, der vor 4 Wochen geöffnet worden sei. Die Tauben fliegen aus und
kommen wieder zurück. Die Fütterung werde dort fortgeführt. Die Kapazitäten
seien dort ausgeschöpft, so dass ein zweiter Taubenschlag im Bereich Bahnhof
angebracht sei. Die Probleme und Lösungsansätze aller Beteiligten müssen nun
zusammengeführt werden. Herr Erlmann sieht keine Basis für eine
Dringlichkeitsentscheidung, hält grundsätzlich einem Beschluss für möglich.
Es besteht Einigkeit darüber,
gemeinsam an der Sache weiter arbeiten zu wollen; die Erarbeitung entsprechender Voraussetzungen, eines Standortes und
einer Finanzierung, die möglicherweise in Frage komme, müsse fortgesetzt
werden. Ein gemeinsamer Ortstermin wird am 23.5.2005, 15.00 Uhr vor Ort
vereinbart.
