20.02.2013 - 5 Fortschreibung des Berichts zum Arbeitsfeld "Of...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Strüwer erinnert daran, dass zu dem Bericht bereits eine Einführung in der letzten Sitzung gemacht worden sei. In der vergangenen Woche habe zu dem Thema eine Unterausschusssitzung „Jugendhilfeplanung“ stattgefunden. Man habe sich dort intensiv mit dem Bericht  auseinandergesetzt.

 

Herr Goldbach stellt  auf Bitte von Herr Strüwer die Schwerpunkte des Berichtes dar und fasst die Ergebnisse der Diskussion aus dem Unterausschuss zusammen.

 

Herr Strüwer berichtet, dass man sich  im Unterausschuss einig gewesen sei. Es handele sich um einen Bericht zwischen den Jugendförderplänen, die entscheidend für die zukünftige Ausrichtung der Jugendarbeit seien. Für die Beratungen des Jugendförderplans 2015-1019 benötige man erhärtete Zahlen, um deutliche Konsequenzen ableiten zu können, wie man sich in den nächsten Jahren aufstellen werde.  

Das werde noch einmal einen besonderen Anspruch an die Aufarbeitung dieses Gesamtpapiers stellen. Langzeitig werde von Seiten des Landes ein sehr hoher Wert auf Projekte gelegt, während die Infrastruktur auf einem bestimmten Niveau gehalten werde. Es sei Wunsch der Unterausschussmitglieder stärker in Richtung Land darauf hinzuwirken, dass auch die Infrastruktur mehr gestärkt würde. Weiterhin sollten Projektmittel auch jahresübergreifend eingesetzt werden dürfen.

 

Herr Reinke schließt sich den Ausführungen von Herr Strüwer an. Er weist auf das Jugendforum Halden hin, wo man aufgrund von längerer Krankheit der hauptamtlichen Kraft Probleme gehabt habe. Glücklicherweise habe das durch den Partner CVJM aufgefangen werden können. Er bedankt sich dafür. Im Hinblick auf den neuen Jugendförderplan macht er deutlich, dass die Förderung einer Viertel Stelle bei den Besucherzahlen und dem ehrenamtlichen Engagement zu wenig sei. 

 

Herr Feldhaus weist darauf hin, dass die Frage der Integration immer wichtiger werde. In der zukünftigen Planung der Aktivitäten solle darauf ein Schwerpunkt gesetzt werden. Die Sozialräume, in denen ein hoher Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund sei, sollten auch zukünftig in den Einrichtungen verstärkt in den Fokus genommen werden.

Weiterhin spricht er einen Punkt an, den man unter Umständen von Seiten der Verwaltung hinterfragen solle. Es gehe um die Personal- und Sachkosten der einzelnen Einrichtungen, die  im Bericht in einer Tabelle dargestellt seien. In manchen Bereichen werde von dem üblichen Verhältnis 80/20 abgewichen. Es sei interessant zu erfahren, wie das zustande gekommen sei.    

 

Herr Strüwer bedankt sich für die gemachten Hinweise.

Zur Migration weist er darauf hin, dass dazu auch in dem Statistikteil näher darauf eingegangen werde. Den Begriff „Menschen mit Migrationshintergrund“ werde man zukünftig überdenken müssen.  Die Zahl der Menschen mit sogenanntem

Migrationshintergrund werde zukünftig rasant runtergehen. Das habe etwas damit zu tun, dass die Menschen in dritter Generation mit deutschem Pass nicht mehr als Migranten gewertet würden, sondern als Deutsche. Das spiegele nicht die Wirklichkeit wieder. Da werde man umdenken müssen.

im Statistikteil habe man die sozialräumliche Herangehensweise unter dem Gesichtspunkt Kinderschutz und Präventivarbeit. Das werde auch in einer der nächsten Sitzungen vertieft werden. Zu den Zahlen der Erziehungshilfe sei der Wunsch geäußert worden, dargestellt zu bekommen,  welche Erziehungshilfen in welcher Höhe aktuell gewährt würden  und welche Veränderungen es in dem Bereich gegeben habe. Er bittet, das dem Protokoll als Anlage beizufügen.

Wenn es gelänge, auch in diesem Bereich umschichten zu können, dann hätte man auch den Beweis erbracht,  dass präventive Arbeit sich lohne und es vernünftig sei, mehr Geld in diesen Bereich zu investieren.

 

Herr Steuber weist auf den zeitlichen Aspekt hin. Man habe in der nächsten Woche ein großes Trägergespräch, zu dem die Verwaltung eingeladen habe. Dort solle es auch darum gehen, wie man das, was man an präventiven frühen Hilfen vorgestellt und beschlossen habe, in den kommenden Jahren ausbauen wolle. Die Kämmerei habe dazu eine klare Vorstellung. Alles stehe unter dem Vorbehalt der Genehmigung des Haushaltes 2013 durch die Bezirksregierung. Man sei derzeit nicht in der Lage, Mittel  für präventive frühe Hilfen, die im letzten Jahr vom Rat beschlossen worden seien, auszugeben. Man bereite die Dinge im Moment konzeptionell und methodisch vor. Mehr könne man nicht tun. Umsetzbar sei noch nichts davon.   

 

Herr Strüwer empfiehlt, die Gespräche so zu führen, als ob die Genehmigung des Haushaltes kurz bevor stände.  Er sei da ganz zuversichtlich.

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Beschluss:

 

Der Bericht zur „Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Hagen“ wird zur Kenntnis genommen.

 

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Einstimmig beschlossen

 

Mit Mehrheit beschlossen

 

Einstimmig abgelehnt

 

Mit Mehrheit abgelehnt

 

Abgelehnt bei Stimmengleichheit

 

Ohne Beschlussfassung

X

Zur Kenntnis genommen

 

     

 

Dafür:

     

Dagegen:

     

Enthaltungen:

     

 

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Anlagen zur Vorlage

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Anlagen

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