19.05.2005 - 14 Durchführung der Bürgerinformationsveranstaltun...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 14
- Zusätze:
- Verfasser : Penningh
- Gremium:
- Stadtentwicklungsausschuss
- Datum:
- Do., 19.05.2005
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr
Gerbersmann macht zu einzelnen Punkte die Position der CDU-Fraktion deutlich.
In den meisten Punkten sollten den BürgerInnen auch Alternativen vorgestellt
werden, um hierüber zu diskutieren. Lediglich in einem Fall sollte es keine
Alternative geben, nämlich bei der Querspange Barmerfeld. Hier sei nur der
Autobahnanschluss sinnvoll und die Querspange sollte ganz aus der weiteren
Diskussion herausgenommen werden, dies auch aus taktischen Gründen gegenüber
der Autobahnverwaltung.
Hiergegen
werden keine Bedenken erhoben.
Bis auf wenige
Ausnahmen könnten auch die Empfehlungen der Bezirksvertretung Hohenlimburg mit in die Diskussion mit den BürgerInnen
übernommen werden. Im Zusammenhang mit der von der Bezirksvertretung
Hohenlimburg empfohlenen weiteren Wohnbebauung am südwestlichen Ortsrand von
Berchum sollte ein Prüfauftrag an die Verwaltung vergeben werden, von wo sinnvoller
Weise eine zweite Anbindung erfolgen solle. Gegen eine Wohnbebauung bestehen
keine Bedenken.
Auch hiergegen
werden keine Bedenken erhoben.
Über die
Gewerbefläche im Bereich südwestlich der Sauerlandstraße sollte zumindest
diskutiert werden, wenn auch Bedenken hinsichtlich der Bautiefe beständen. Auch
verliere der Fleyer Wald an Erholungsqualität. Ein Fragezeichen bestehe
hinsichtlich der Erweiterung von Holthausen im Bereich Alte Stadt als
Wohnbaufläche. Er erinnere auch an die Altlastenproblematik.
Hinsichtlich
des Hochwasserschutzes im Bereich der Firma Heermann sollte versucht werden, mit dem Land Einverständnis zu
erreichen im Zusammenhang mit dem Naturschutzgebiet Lenneaue/Berchum als
Retentionsfläche.. Es sollte auch weiterhin noch ein gewisser
Entwicklungsspielraum für die dort seit langer Zeit existierenden Firmen
ermöglicht werden.
Die geplanten
Steinbrucherweiterungen im Stadtgebiet und hier die Erweiterung des
Dolomitsteinbruches sollten nicht mehr im Rahmen des Flächennutzungsplanes diskutiert
werden, da keine Doppelverfahren benötigt würden. Eine nachrichtliche Übernahme
reiche aus.
Hiergegen
werden von Seiten der Ausschussmitglieder keine Bedenken erhoben. Herr Grothe
hält eine Beratung und Beschlussfassung im FNP-Verfahren für geboten.
Die
Erweiterung des Einzelhandels hinter dem Hohenlimburger Parkhaus wie von der
Bezirksvertretung empfohlen sollte sicherlich mit den BürgerInnen diskutiert
werden. Da jedoch die gegenteilige Auffassung der Verwaltung durchaus
nachvollziehbar sei, stehe hierfür doch ein Fragezeichen.
Herr Meier hat
das weitere Verfahren so verstanden, dass Grundlage der Diskussion mit den
BürgerInnen die Verwaltungsvorlage einschließlich der Empfehlungen der Bezirksvertretung
Hohenlimburg als Alternativen sei. Auch in den anderen Dingen wie die
Wohnbebauung in Berchum sollte die Diskussion abgewartet werden.
Abschließend
stellt Herr Asbeck den nachfolgenden Beschluss zur Abstimmung. Außerdem
empfehle er der Verwaltung in den einzelnen Stadtteilen nicht nur eine
Bürgeranhörung sondern evtl. auch zwei oder drei durchzuführen.
Beschluss:
Der
Stadtentwicklungsausschuss nimmt das Stadtentwicklungskonzept für Hohenlimburg
zur Kenntnis und beschließt dessen Vorstellung im Rahmen von Bürgerinformationsveranstaltungen.
Die Verwaltung wird beauftragt, die Empfehlungen der Bezirksvertretung Hohenlimburg ebenfalls vorzustellen.
Der Stadtentwicklungsausschuss beschließt, die Querspange Barmerfeld aus dem Stadtentwicklungskonzept Hohenlimburg herauszunehmen und bei der Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes nicht mehr zu berücksichtigen.
Der Stadtentwicklungsausschuss beschließt, die anstehenden Steinbrucherweiterungen nachrichtlich bei der Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes zu berücksichtigen.
Die Verwaltung wird beauftragt, im Zusammenhang mit der von der Bezirksvertretung Hohenlimburg empfohlenen Wohnbebauung am südwestlichen Ortsrand von Berchum eine sinnvolle zweite Anbindung zu prüfen.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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1,4 MB
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