13.12.2012 - 4.2 Vorschlag der CDU-Fraktionhier: Sekundarschule ...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.2
- Sitzung:
-
Sitzung des Rates der Stadt Hagen
- Gremium:
- Rat der Stadt Hagen
- Datum:
- Do., 13.12.2012
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- FB48 - Bildung und Kultur
- Bearbeitung:
- Melanie Langer
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Oberbürgermeister Dehm verweist auf den abgeänderten Beschluss des Schulausschusses.
Frau Kingreen erklärt, dass die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen gegen den Vorschlag votieren werde. Es sei bekannt, dass in Nordrhein-Westfalen lediglich zwei Schulen diese Form durchführen. Daher sei davon auszugehen, dass diese Form nicht in der Praxis durchsetzbar sein wird.
Herr Röspel merkt an, dass die CDU-Fraktion diesen Antrag im Rahmen der Schuldebatte bereits im Juni hätte einführen sollen. Er führt aus, dass diese mit der abgeänderten Beschlussfassung des Schulausschusses einverstanden sei.
Herr Klinkert erklärt für die Fraktion Hagen Aktiv, dass diese den Ursprungsantrag ablehnen werde, da dieser für überflüssig gehalten werde. Ende der 70er Jahre habe es bereits eine Diskussion um solch eine Schulform gegeben. Die CDU sei damals dagegen gewesen. Die Entscheidung für eine kooperative Form sei, wenn überhaupt, durch den Elternwillen zu begründen. Der Beschluss des Schulausschusses werde unterstützt.
Frau Neuhaus weist darauf hin, dass in Düsseldorf ein Schulkompromiss bis 2012 geschlossen wurde. Ein Kompromiss bestehe aus Geben und Nehmen. Die CDU-Fraktion erklärt sich dazu bereit, wenn sich alle Schulformen bei der Sekundarschule wieder finden, auch die Realschulen. Dieses sei ein Kompromiss, da ihrer Auffassung nach eigentlich eine Sekundarschule in Stadtmitte kooperativ geführt werden sollte.
Herr Thielmann erinnert daran, dass er als Jungdemokrat für die Kooperative Schule gekämpft habe. Er merkt in Richtung von Herrn Klinkert an, dass die Kooperative Schule von früher aber was ganz anderes gewesen sei, als die kooperative Schulform heute. Jede Entscheidung, die vor der Befragung der Eltern getroffen werde, sei falsch, wie die Schließung der Realschule Emst. Daher wird die FDP-Fraktion den Antrag ablehnen.
Herr Dr. Geiersbach führt für die SPD-Fraktion aus, dass diese dem Antrag des Schulausschusses zustimmt. Es sei bereits ausgeführt worden, dass eine Sekundarschule favorisiert werde. Der Schulträger wird dieses in Zusammenhang mit dem Votum der Eltern fassen.
Herr Hentschel erklärt für die Ratsgruppe Die Linken, dass diese sich der Auffassung der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen anschließen.
Anlagen zur Vorlage
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1
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(wie Dokument)
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96,7 kB
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