19.05.2005 - 4 Zukunftsfähigkeit der Stadt Hagen- Demografie u...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Zusätze:
- Verfasser : Schädel
- Gremium:
- Stadtentwicklungsausschuss
- Datum:
- Do., 19.05.2005
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- vertagt
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Vor Eintritt
in die Beratung weist Herr Asbeck darauf hin, dass heute eine erste Lesung
anstehe, was auch in den Bezirksvertretungen Eilpe/Dahl und Mitte geschehen
sei.
Anhand eines
Powerpoint-Vortrages gibt Herr Grothe einen Einblick in die Thematik. Er sehe
Hagen mit einem gewissen Vorsprung vor anderen Städten an dieses Problem
herangehen. Dies sollte auch genutzt werden.
Für Herrn
Oberste-Berghaus wird die Zusammenarbeit aller Gruppierungen innerhalb der
Stadt wichtig sein. Er rege auch einen Wettbewerb an, woraus weitere Vorschläge
entwickelt werden könnten, insbesondere in Bezug auf die Weiterbildung in
Hagen.
Für Herrn
Meier müssen die Kräfte darauf gerichtet sein, insbesondere jüngere Menschen in
Hagen zu halten. Hierfür sei auch die Identifikation mit dem Standort Hagen
sehr wichtig. Er spricht auch eine sog. Begrüßungsmappe für mögliche Hagener Neubürger
an.
Nach
Auffassung von Herrn Gerbersmann besteht das Problem für Hagen insbesondere in
der Abwanderung und hiergegen müsse etwas unternommen werden. Dies würde auch
von der Verwaltung so gesehen. Daher bitte er darum, die von der Verwaltung erarbeiteten Dinge den
Fraktionen zu Verfügung zu stellen. Der vorliegende Antrag der CDU-Fraktion,
die Vorschläge der Verwaltung und der anderen Fraktionen sollen in einer
Synopse gegenübergestellt werden. Auch sollten konkrete Vorschläge in den nächsten
Wochen mit den BürgerInnen dieser Stadt diskutiert werden.
Herr
Marscheider spricht eine Halbierung der Bürokratie an, die sicherlich auch
helfen könnte.
Herr Grothe
macht deutlich, dass es ein Bündel von Maßnahmen und Dingen gebe, die ineinander greifen müssten. Die
Verwaltung würde versuchen bis zum Herbst eine Vorlage zu erstellen, die
Handlungsfelder mit Maßnahmen aufzeige. Hierzu zähle sicherlich auch eine
Bodenvorratspolitik.
Herr Asbeck
erinnert an Beschlüsse aus der vergangenen Legislaturperiode, in denen die
Abwanderungsproblematik mehrfach angesprochen worden sei.
Beschluss:
1.
Der Bericht der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
2.
Die Verwaltung wird beauftragt, das Thema aufzubereiten,
fortlaufend zu bearbeiten, mit den Bürger/innen zu diskutieren und daraus
ableitend ein fachübergreifendes Handlungs- und Maßnahmenkonzept für eine
zukunftsorientierte gesamtstädtische Entwicklung zu erarbeiten.
3. Die Politik
wird fortlaufend informiert.
