04.05.2005 - 4 Fortschreibung des gesamtstädtischen Strategiek...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Gremium:
- Rechnungsprüfungsausschuss
- Datum:
- Mi., 04.05.2005
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:05
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- VB 2/KM Konsolidierungsmanagement
- Bearbeitung:
- Ina Burgath
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Frau Winkler erläutert, es
handele sich bei dieser Vorlage nicht um eine des Rechnungsprüfungsamtes,
sondern des Konsolidierungsmanagements. Die Vorlage beinhalte die
Konsolidierungsmaßnahme alternierende Teleheimarbeit des
Rechnungsprüfungsamtes. Das Amt wolle hierbei als ein Pilotamt fungieren. Die
Einsparpotentiale seien einem damals geltenden KGST-Bericht entnommen worden.
Danach hätten die Raumkosten 20 % der Pesonalkosten, somit 53.000 betragen.
Der neue KGST-Bericht 2003 sehe ein anderes, detaillierteres Verfahren zur
Ermittlung von Arbeitsplatzkosten vor, so dass sich der Konsolidierungsbeitrag
einschließlich Telefonkosten und Büromaterial um 21.000 reduziere. Dies sei
dem Konsolidierungsmanagement mitgeteilt worden. Herr Ciupka fragt nach
dem Stand der Einführung von Teleheimarbeitsplätzen und verweist auf
Heimarbeitsplätze im Bereich der Finanzverwaltung. Er wünscht für die Stadt
Hagen ähnliche Bedingungen, die entsprechend realisierbar sein müssten. Frau
Winkler entgegnet, es sei vorgesehen gewesen, Ende des vergangenen Jahres
mit Tests zu beginnen. HABIT könne jedoch derzeit noch keine sicheren
Datenleitungen zur Verfügung stellen. Zudem müssten die Leitungskapazitäten für
den Zugriff auf Datenbanken getestet werden.
Herr Ciupka bittet um
einen Bericht darüber, aus welchem Grunde die Voraussetzungen für
Teleheimarbeit bei HABIT noch nicht geschaffen sind. Herr Dr. Schmidt
entgegnet, HABIT verfüge über einen hohen Sicherheitsstandard. Das sei auch
daran zu erkennen, dass bislang noch kein unbefugter Zugriff auf das Datennetz
der Verwaltung gelungen sei. Dieser hohe Sicherheitsstandard sei allerdings mit
den hier angesprochenen Nachteilen verbunden. Die Verwaltung sei bezüglich
EGovernment sehr weit fortgeschritten. Herr Oberste-Berghaus wendet ein,
es gebe bereits Städte mit Erfahrungen über Teleheimarbeit. Diese Erfahrungen
solle man sich zunutze machen. Er wünsche einen Vortrag über den Stand der
Teleheimarbeit bei anderen Städten. Frau Winkler antwortet, es habe
Anfragen bei anderen Städten gegeben, die die vertragliche Gestaltung des
Dienstherren zu den Mitarbeitern betreffen. Zur IT sei jedoch eine
Individuallösung erforderlich, da HABIT über andere Sicherheitsvorkehrungen
verfüge als andere Städte. Die Testphase solle nunmehr zum Beginn der
Sommerpause einsetzen.
Frau Herms, Herr
Peters, Herr Ciupka und Herr Oberste-Berghaus wünschen von
HABIT einen Vortrag und eine Vorlage über den technischen Stand der
Teleheimarbeit und den zu beachtenden Sicherheitsstandard. Da die nächste
Sitzung des Rechnungsprüfungsausschusses allerdings im November stattfinde,
wird HABIT gebeten, eine entsprechende Vorlage in einer Sitzung vor der
Sommerpause im Betriebsausschuss HABIT vorzulegen und die Mitglieder des
Rechnungsprüfungsausschusses unter Beifügung der Vorlage zur Sitzung
einzuladen.
Beschluss:
Der Rechnungsprüfungsausschuss
empfiehlt dem Rat der Stadt folgenden Beschluss zu fassen:
1. Der Rat der
Stadt nimmt die Fortschreibung des gesamtstädtischen Strategiekonzeptes zur
langfristigen Wiederherstellung der kommunalen Handlungsfähigkeit in der
Fassung vom 9.2.2005 zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung, die
erforderlichen Maßnahmen einzuleiten.
2. Die
dargestellten Maßnahmen und Beträge sind in das Haushaltssicherungskonzept
einzuarbeiten und bei der Fortschreibung der Finanzplanung entsprechend zu
berücksichtigen.
3. Die
Fortschreibung des Strategiekonzeptes wird Bestandteil des
Haushaltssicherungskonzeptes.
