17.05.2005 - 6 Dezentrale Ressourcenverantwortung
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Sitzung:
-
Sitzung des Personalausschusses
- Gremium:
- Personalausschuss
- Datum:
- Di., 17.05.2005
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 19 Zentrale Steuerung
- Bearbeitung:
- Susanne Tschiesche
- Beschluss:
- vertagt
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Peters teilt mit,
dass die SPD Fraktion bereits seit Jahren darauf hingewiesen hat, dass die
Verwaltung verstärkt im betriebswirtschaftlichen Bereich ausbilden sollte.
Desweiteren erscheint fraglich, ob sich externe Betriebswirtschaftler auf
entsprechend dotierte Stellen bewerben würden. Herr Peters fragt
außerdem nach, ob durch die Einrichtung des NKF noch zusätzliche Stellen in
diesem Bereich eingerichtet werden müssen, oder ob die Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter der dezentralen Steuerungsdienste auch dieses Feld mit abdecken.
Zudem sei die Wirtschaftlichkeit der Einrichtung der dezentralen
Steuerungsdienste aus der Vorlage nicht erkennbar. Herr Peters beantragt
daher für die SPD Fraktion die Vorlage zunächst als 1. Lesung zu behandeln
und eine Beschlussfassung erst nach Klärung der offenen Fragen in der nächsten
Sitzung des Personalausschusses vorzunehmen.
Frau Grehling erklärt, dass
das betriebswirtschaftliche Know How in der Verwaltung derzeit noch nicht
ausreichend ist. Dementsprechend werde bei der Ausbildung von Nachwuchskräften
seit geraumer Zeit bereits auf die betriebswirtschaftlichen Aspekte Wert gelegt.
Bei der Umsetzung des NKF seien Ansprechpartner in den einzelnen Dezernaten
dringend erforderlich, um vor Ort in entsprechender Zuständigkeit das neue
System zu begleiten. Dies bedeute, dass bereits jetzt die entsprechenden
Schulungen und Qualifizierungen in den einzelnen Dezernaten angestoßen werden
müssen, um die jeweiligen Dezernenten nicht mit dieser Aufgabe alleine zu
lassen. Es erscheine wenig sinnvoll, eine zentrale Steuerungseinheit mit der
Einführung zu beschäftigen und die Dezernate letztendlich lediglich daran teil
haben zu lassen.
Herr Asbeck ist der
Meinung, dass eine Vertagung und Beschlussfassung in der nächsten Sitzung des
Personalausschusses sinnvoll erscheint, um die noch offenen Fragen zu klären.
Gleichzeitig merkt er an, dass die neuen Aufgaben sowohl auf Verwaltungsleute
als auch auf externe Betriebswirtschaftler verteilt werden sollten.
Herr Peters weist darauf
hin, dass aus Gründen der Wirtschaftlichkeit Einsparungseffekte an anderer
Stelle der Verwaltung erzielt werden sollten. Gleichzeitig bittet er um
Mitteilung, wie hoch der Bedarf an zusätzlichen Stellen bei der Einführung des
NKF zukünftig sein wird.
Herr Gregull teilt mit,
dass intern vorab festgstellt wurde, dass an 18 Stellen innerhalb der
Verwaltung betriebswirtschaftliches Know How angesiedelt werden müßte
Frau Grehling, Herr
Gregull, Herr Röspel, Frau Suda, Herr Pollex, Herr
Deaki, Herr Ciupka, Herr Oberste Berghaus und Herr
Peters diskutieren über die Einführung der dezentralen Steuerungsdienste
und die Verquickung mit dem NKF. Als Ergebnis ist festzustellen, dass
Erfahrungswerte nicht vorliegen. Derzeit werde von der Verwaltung geprüft,
inwieweit Nachwuchskräfte diese Tätigkeit übernehmen können und welche Anzahl
von extern einzustellenden Betriebswirten benötigt wird.
Herr Röspel stellt fest,
dass innerhalb der Fraktionen noch Beratungsbedarf besteht und vertagt die
Beschlussfassung auf die Sitzung des nächsten Personalausschusses.
