02.05.2005 - 11 Zukunftsfähigkeit der Stadt Hagen- Demografie u...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 11
- Sitzung:
-
Sitzung des Umweltausschusses
- Zusätze:
- Verfasser : Schädel
- Gremium:
- Umweltausschuss
- Datum:
- Mo., 02.05.2005
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Berichterstatter: Herr Schädel
Für Frau Kuschel-Eisermann ist
die Erhöhung der Einwohnerzahl sowie Kinderfreundlichkeit und Unterstützung
junger Familien sehr wichtig. Die Vorschläge der CDU-Fraktion sollen
eingearbeitet werden. Herr Dr. Schmidt spricht die Themen
demographischer Wandel, Alterung der Bevölkerung und Kinderfreundlichkeit an,
bei denen auch der Bund initiativ werden müsse. In Umfragen sei die
Wohnumfeldattraktivität hoch angesiedelt, hier könne auch der UWA wichtige
Akzente setzen. Am Hagenspezifischen Image und der Identität zu Hagen müsse
gearbeitet werden. Für Herrn Blauscheck gehören die Belange des
Naturschutzes in die Zielformulierung mitaufgenommen. Frau Kingreen
sieht eine direkte Verbindung zu der im nachfolgenden TOP zu diskutierenden
Agenda-Vorlage. Eine attraktive Landschaft werde den Bürgern immer wichtiger.
In der letzten Zeit seien durch Ausweisung von
Wohn- und Gewerbeflächen Fakten geschaffen worden, jedoch müsse den
nachfolgenden Generationen Handlungsspielraum gelassen werden. Auch die
Fraktion der Grünen werde ein Konzept erstellen. Frau Priester-Büdenbender
sieht in der Vorlage eine gute Analyse und in dem Papier der CDU-Fraktion gute
Vorschläge. Alle Vorschläge sollten gesammelt und zu einem Gesamtkonzept
zusammengeführt werden. Frau Kuschel-Eisermann möchte das Papier der
CDU-Fraktion direkt in die Vorlage eingearbeitet haben. Herr Schädel
führt aus, bisher eine Analyse gestartet zu haben, worauf aufgebaut werden
könne. Aus verschiedensten Vorschlägen und Papieren seien nun
Handlungsanweisungen zusammenzustellen. Es solle nicht gesund geschrumpft
sondern dem entgegengesteuert werden. Dabei müsse jedoch jedem klar sein, dass
eine qualitative Steigerung entsprechende Kosten nach sich ziehen werde. Herr
Flack möchte die dörflichen Charaktere fördern und einbauen und in
Planungen konkreter werden. Herr Breddermann sieht die Möglichkeit,
grobe Ziele zu formulieren und erreichbare Teilziele mit Prioritäten zu
versehen, beispielsweise solle das Ökokonto eingeführt und industrielle Brachen
bearbeitet werden. Herr Mervelskämper ist der Ansicht, Bindungen an
Ortsteile zu fördern und dadurch eine Identifikation und Infrastruktur zu schaffen, d.h., heutige Wohnbereiche zu
stärken sei besser, als nach außen zu gehen.
Beschluss:
1.
Der Bericht der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
2.
Die Verwaltung wird beauftragt, das Thema aufzubereiten,
fortlaufend zu bearbeiten, mit den Bürger/innen zu diskutieren und daraus
ableitend ein fachübergreifendes Handlungs- und Maßnahmenkonzept für eine
zukunftsorientierte gesamtstädtische Entwicklung zu erarbeiten.
In Handlungskonzepte sind die Papiere der Fraktionen mit einzuarbeiten.
3.
Die Politik wird fortlaufend informiert.
