26.04.2005 - 9 Erweiterung des Grauwacke-Steinbruchs-Ambrockhi...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 9
- Gremium:
- Stadtentwicklungsausschuss
- Datum:
- Di., 26.04.2005
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB69 - Umweltamt
- Bearbeitung:
- Kai Gockel
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Asbeck
verweist auf die vorliegenden Empfehlungen von Bezirksvertretung Eilpe und
Umweltausschuss, die weitgehend identisch seien.
Herr Schädel
berichtet über ein Gespräch mit der Bezirksregierung Arnsberg, worin der
Verwaltung die Auffassung mitgeteilt. worden sei, dass das Einvernehmen zu
diesem Vorhaben der Erweiterung des Steinbruchs
bereits erteilt sei. Dies werde
von der Verwaltung etwas anders gesehen, da bestimmt Unterlagen ihrer Meinung
nach noch fehlten. Hier liege ein Dissens zwischen Bezirkregierung und Stadt
vor, worüber noch Gesprächsbedarf bestehe.
Herrn Asbeck
erinnert an die Zielsetzung dieses Ausschusses möglichst immer das einfachste
und unbürokratischste Verfahren zur Genehmigung zu wählen.
Herr
Grzeschista meint, dass die Stadt an einem Flächennutzungsplanverfahren in diesem
Zusammenhang nicht vorbei käme. Er gibt auch zu bedenken, dass die Stadt an die
überregionale Planung, den Gebietsentwicklungsplan, gebunden sei. Dort sei
diese Fläche bereits vorgesehen und die Stadt habe diesem Änderungsverfahren
des GEP bereits zugestimmt. Insofern habe sich die Stadt bereits gebunden.
Jedoch müsse der formale Nachzug in der Änderung des FNP seiner Meinung nach
noch vollzogen werden.
Diese
Auffassung hat auch Herr Schädel. Hier sollte nichts aufgehalten oder
verhindert werden, jedoch müssten die Rechte der Stadt gewahrt sein.
Herr Dr.
Ramrath spricht sich auch für eine Entbürokratisierung von Genehmigungsverfahren
aus, wobei es sicherlich auch ein berechtigtes Interesse der Stadt gebe, dass
ihre Rechte gewahrt würden. Daneben würde es ihn interessieren, warum die
Bezirksregierung auf eine Änderung des FNP verzichten möchte. Falls hierzu
irgendwann eine schriftliche Begründung eingeht, würde er gerne unterrichtet.
Auf die Frage
von Herrn Marscheider nach dem Erfüllungsstand alter Aussagen, berichtet Herr
Schädel, dass dies noch nicht der Fall sei. Insbesondere betreffe dies die erforderlichen
Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen.
Herr
Marscheider bittet darum, diese Frage bis zur nächsten Sitzung zu beantworten.
Anschließend
lässt Herr Asbeck über die Beschlussempfehlung des Umweltausschusses abstimmen.
Beschluss:
1.
Der Bericht der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
2.
Die vorgestellte Veränderung (nordöstlich) und die
Erweiterung (nordwestlich) wird begrüßt. Die Verwaltung wird beauftragt, die
notwendigen Änderungsverfahren einzuleiten und positiv zu begleiten. Die
Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen sind ausschließlich auf dem Hagener
Gemeindegebiet durchzuführen.
3.
Die Verwaltung wird gebeten, über das Gespräch zwischen
Vertretern der Bezirksregierung, der Antragsteller und der Verwaltung zu
berichten.
