21.04.2005 - 6 Außerplanmäßige Ausgaben für das Haushaltsjahr ...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Gremium:
- Haupt- und Finanzausschuss
- Datum:
- Do., 21.04.2005
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB20 - Finanzen und Controlling
- Bearbeitung:
- Edith Holz
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Frau Herms stellt die
Frage, ob die recht hohe Summe im Verwaltungshaushalt durch die Schlussrechnung
entstanden ist. Herr Schierau weist auf die Ziffern 2 und 3 hin, die in
der Summe rd. 25,5 Mio. als außerplanmäßige Bereitstellungen ergeben. Es
handelt sich hier um Leistungen, die an die Gebäudewirtschaft Hagen zu zahlen
sind (technisches und infrastrukturelles Gebäudemanagement).
Frau Herms weist auf die
laufende Nr. 10 hin. Es hat sie verwundert, dass im Bereich der Jugendarbeit
eine Rückforderung von Fördermitteln erfolgen sollte. Herr Schierau
erläutert, dass aufgrund der Abrechnung von gewährten Zuschüssen
"Maßnahmen gegen Rechtsextremismus" ein Rückzahlungsanspruch der
Bezirksregierung Arnsberg besteht, der von den Trägern erfüllt werden musste.
Herr Riechel stellt eine
Frage zur laufenden Nr. 24 (Zuführung an die allgemeine Rücklage), wo eine
nicht verwendete Schulpauschale in Höhe von rd. 502.000 aufgeführt ist. Er
kann die Nichtverwendung nicht nachvollziehen, da in den Schulen deutlich
ersichtlich wird, wie hoch der Investitionsstau ist.Herr Riechel stellt
darüber hinaus die Frage zur laufenden Nr. 1, wo die Erweiterung der Hauptschule
Dahl zusätzliche Mittel in einer Größenordnung von 627.000 erfordert. Dies
seien rd. 50 % der ursprünglich kalkulierten knapp 1,2 Mio. . Er möchte
wissen, ob es sich um eine erhebliche Fehlkalkulation handelt oder ob es
triftige Gründe für die Bereitstellung dieser außerplanmäßige Mittel gibt.
Herr Schierau teilt zu Nr.
24 mit, dass die Mittel für die Schulpauschale, die zweckgebunden verwendet
werden müssen, nicht abfließen konnten, da keine entsprechende Anforderung an
den Haushalt gestellt wurde. Zu Nr. 1 erläutert Herr Schierau, dass von
den in 2004 mit rd. 1,25 Mio. veranschlagten Mitteln nur rd. 627.000
abgeflossen sind, so dass jetzt die 2. Hälfte des Betrages durch
Wiederveranschlagung in 2005 zur Verfügung steht. Es handele sich in der Beanspruchung
der Mittel also lediglich um einen zeitlichen Versatz und nicht um eine
Erhöhung des kalkulierten Betrages.
