19.09.2012 - 9 Geschäftsbericht 2011 für den Fachbereich Jugen...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Goldbach stellt den Geschäftsbericht anhand einiger Schwerpunkte vor.

 

Herr Strüwer macht deutlich, dass der Geschäftsbericht die Grundlage für die Arbeit im Jugendhilfeausschuss sei. Dieser habe zusammen mit der Verwaltung und den Trägern viel bewegt. Man könne stolz darauf sein, dass trotz der begrenzten Mittel so viele Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien bestünden. Der Bericht sei sehr gut aufgearbeitet worden. Er mache deutlich, dass Hagen eine soziale und familienfreundliche Stadt sei.

Er fragt, ob man schon sagen könne, worauf der Rückgang bei den Kindeswohlgefährdungen zurückzuführen sei.

 

Herr Dr. Brauers ist der Meinung, dass es dafür mehrere Ursachen gebe. Es seien eine Vielzahl von Maßnahmen aufgelegt worden, die gut zu greifen schienen.

 

Herr Reinke schließt sich den Worten des Vorsitzenden an und dankt für den ausführlichen Bericht. Er spricht das im Bericht angesprochenen EDV-System für die Hilfen zu Erziehung, das  zur Steuerung eingeführt worden sei. Er würde es begrüßen, wenn der zuständige Abteilungsleiter in der nächsten Sitzung dazu berichten könne. Könne damit die Wirksamkeit einer Maßnahme festgestellt werden?

 

Herr Dr. Brauers führt dazu aus, dass er bereits heute schildern könne, wo man stehe. Ein detaillierter Bericht mache erst dann Sinn, wenn das Ganze fertig sei.

Man habe auf Leitungsebene erkannt, dass  das das, was man bisher an Informationen habe, nicht zwingend ausreiche, um die Kostenexplosion in den Griff zu bekommen. Das sei nicht nur in Hagen so, sonder landes- und bundesweit. Man könne die Kostenexplosion in diesem Bereich nicht mehr so hinnehmen. Man wolle ein noch besseres Finanzcontrolling. Noch wichtiger sei das Fachcontrolling, was noch entwickelt werden müsse. Eine Komponente davon sei, dass die Fälle in ihrer Wirksamkeit und ihrem Zeitablauf verfolgt werden könnten. Das sei ein gigantisches Projekt und man betrete damit absolutes Neuland.

 

Herr Strüwer berichtet, dass in der überregionalen Presse unter anderem die Steigerungsraten bei den Kosten für die  Erziehungshilfen bei den Städten Südwestfalens aufgelistet  worden seien.  Die einzige Stadt mit rückläufigen Zahlen sei dort Hagen gewesen, während andere Städte hohe Steigerungsraten pro Jahr aufwiesen.  Sei in dem Zusammenhang schon einmal eine Analyse gemacht worden, worauf das zurückzuführen sei?

 

Herr Dr. Brauers weist darauf hin, dass der dafür zuständige Abteilungsleiter leider heute nicht anwesend sei. Er führt aus, dass Hagen in mehreren interkommunalen Vergleichsringen sei. In all diesen Vergleichsringen sähe die Position der Stadt Hagen nicht schlecht aus. Insofern bestätige dies die Ausführungen des Vorsitzenden.

Dennoch strebe man natürlich immer Verbesserungen an und nehme jede Anregung auf diesem Gebiet auf.

 

Herr Dr. Schmidt führt aus, dass man im Rückblick auf die letzten zehn Jahre anfangs gut dagestanden habe. Damals habe man relativ niedrige Ausgaben gehabt.

Dann habe es eine Kostenexplosion gegeben. Seit etwa 3 bis 4 Jahren steuere man dagegen. Das mache sich seit dem letzten Jahr bemerkbar. Man gebe viel Geld in dem Bereich aus, aber es sei richtig angelegt.

 

Herr Strüwer macht deutlich, dass im Bereich der Erziehungshilfen im letzten Jahr 21,6 Millionen Euro verausgabt worden seien. Dahinter stünden 1240 Familien, die diese Hilfen benötigt hätten. Man könne sich vorstellen, welche soziale Brisanz dahinterstecke. Dort sei der Einsatz der frühen Hilfen unglaublich wichtig und notwendig. Er bedankt sich recht herzlich bei der Verwaltung für die gute Aufarbeitung.

Der Bericht werde vom Ausschuss zur Kenntnis genommen.  

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Beschluss:

 

Der Ausschuss nimmt den Geschäftsbericht 2011 des Fachbereichs Jugend und Soziales zur Kenntnis.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Abstimmungsergebnis:

 

Einstimmig beschlossen

 

Mit Mehrheit beschlossen

 

Einstimmig abgelehnt

 

Mit Mehrheit abgelehnt

 

Abgelehnt bei Stimmengleichheit

 

Ohne Beschlussfassung

X

Zur Kenntnis genommen

 

     

 

Dafür:

     

Dagegen:

     

Enthaltungen:

     

 

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Anlagen zur Vorlage