23.05.2012 - 7.2 Boeler Mitte

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr Kohaupt führt aus, dass er als Bezirksbürgermeister, Vorsitzender eines kommunalpolitischen Gremiums sei und  die Entscheidungen, die die BV-Nord getroffen hätte, weiter in die Stadtpolitik und an die Bevölkerung trage.

 

Er habe festgestellt, dass der Planung zur Verkehrsberuhigung Boeles ein einstimmiger gemeinsamer Beschluss der BV-Nord vom 28.04.2010 zugrunde liege. Zu diesem Beschluss stehe er als Bezirksbürgermeister.

 

Die Beruhigung Boeles sei aber kein „Lex Kohaupt“!

 

Die Umsetzung mit geringsten finanziellen Mitteln, fuße auf den Erarbeitungen des Workshops aus dem Jahre 2001 zur Umgestaltung der Boeler Mitte. Die Planungsverwaltung und die BV hätten sich an diesen Vorgaben orientiert und versucht, diese umzusetzen. Das die damaligen Vorstellungen, z. B. eine Fußgängerzone, sich nicht umsetzen ließen, liege auch an der finanziellen Entwicklung der Stadt.

 

In den letzten Wochen sei ein Grossteil der Maßnahmen realisiert worden, die die BV einstimmig beschlossen habe.

 

Nach Inaugenscheinnahme, mehrmaliger Prüfung der Gegebenheiten,

z. B. durch Durchfahrung Boeles, Nutzung der Fußgängerüberwege, Gespräche mit Bürgern, schlägt er daher vor:

 

Die Verwaltung zu bitten, die Haltespur an der Denkmalstrasse, in Höhe der Märkischen Bank, teilweise aufzuheben und zur flüssigern Verkehrsführung eine Rechtsabbiegerspur zu kennzeichnen.

 

Herr Kohaupt lädt die Mitglieder der BV-Nord, die Mitglieder des damaligen Workshops und die jetzt direkt betroffenen Bürger zu einem Dialog nach der Sommerpause ein.

 

Motto der Veranstaltung sollte: „Planung und Wirklichkeit der Boeler Mitte“ sein.

 

Als Ergebnis müsse aber eine Entlastung der Boeler Mitte heraus kommen, die sich ja auch mit über 16.000 Verkehrsbewegungen über die Ortsumfahrung ergeben

habe.

 

Das Motto „Boele“ sollte lauten:

 

Hinfahren nach Boele JA,              Parken und Einkaufen JA, Durchfahren Ortsumgehung nutzen!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Herr Daniels merkt an, dass die Beschlüsse die damals getroffen worden seien, auf dem damaligen Wissen basierten. Mittlerweile habe eine Entwicklung stattgefunden, die nicht vorhersehbar gewesen sei. Er macht deutlich, dass die Ortsumgehung sehr gut angenommen worden sei. Dadurch, dass die Auslastung der Ortsumgehung bereits mit dem Spitzenlastverkehr überlastet ist, würden die Schleichverkehre in und um den Ortskern von Boele entstehen. Für alle Beteiligten sei es wichtig, dass der Verkehr flüssig gehalten werde und die Autofahrer ihr Ziel schnellstmöglich erreichen könnten, um somit die umliegenden Anwohner so wenig wie möglich zu belasten. Herr Daniels regt an,  den nur für Busverkehr freigegeben Bereich der Schwerter

Straße für den Taxiverkehr freizugeben. Die Verträglichkeit zwischen den Fußgängern und dem Autoverkehr müsse hergestellt werden. Dies könne durchaus auch durch 30 Km/h Beschilderungen für den ganzen Boeler Ortskern erfolgen.

 

Herr Panzer schlägt vor, die Entwicklung des Verkehrs zu beobachten und die eventuell auftretende Mängellage zu beheben. Weiterhin schlägt er vor, eine Kreisverkehrlösung im Bereich der Kreuzung Dortmunder Straße, Schwerter Straße und  Denkmalstraße zu prüfen.

 

Herr Hennemann weist darauf hin, dass es wichtig sei, erst die Verkehrsentwicklungen zu beobachten und anschließend für alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger eine sinnvolle Lösung zu erreichen.

 

An der weiteren ausführlichen und kontroversen Diskussion beteiligen sich die Herren Pejic, Kohaupt, Hennmann, Erlmann, Daniels, Heiermann, Panzer und Timm. Überwiegend ist man der Auffassung, weiterhin die Verkehrsentwicklung zu beobachten und  nach der Sommerpause in einer Bürgeranhörung die Optimierung der Verkehrslage zu erarbeiten.

 

 

 

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Beschluss:

 

Die Verwaltung wird gebeten, die Haltespur an der Denkmalstrasse, in Höhe der Märkischen Bank, teilweise aufzuheben und zur flüssigeren Verkehrsführung eine Rechtsabbiegerspur zu kennzeichnen.

 

Die notwendigen Finanzmittel für die Markierungsänderungen werden aus dem Haushalt der BV Nord zu Verfügung gestellt.

 

 

 

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Abstimmungsergebnis:

x

Einstimmig abgelehnt

 

Dafür:

  2

Dagegen:

12

Enthaltungen:

  0