23.05.2012 - 8 Familienzentren in Hagen

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Frau Versteeg-Schulte erläutert die Vorlage.

 

Herr Gebauer ergänzt die Ausführungen aus Sicht der AG 3. Er sei gebeten worden, den Wunsch der Träger weiterzuleiten, dass wenn 50 % von ihnen in  diese Koordinierungsstelle eingebracht würden, wolle man auch zu 50 % daraus partizipieren.

 

Herr Strüwer ist darüber irritiert, dass einleitend gesagt worden sei, es solle keine reine Geldverteilungsaktion sein. Als man seinerzeit mit dem Aufbau der  Familienzentren in möglichst vielen Stadtteilen gestartet sei, habe man bei der Prioritätensetzung auch soziale Indikatoren gehabt. Man sei sich darüber einig gewesen, dass es nötig sei, so kleinräumlich wie nur möglich Familienzentren als Anlaufstelle für alle Eltern zu schaffen. Es gebe 17 Familienzentren und 100 Kindertageseinrichtungen. Er fände es erschreckend, wenn man jetzt sagen würde, man habe das Soll erreicht.  Seines Erachtens müsse man stärker nacharbeiten als in den letzten beiden Jahren. Das werde auch sicher eine Aufgabe für die Landesregierung sein.

 

Frau Versteeg-Schulte bedankt sich für den Hinweis. Das habe sie irreführend dargestellt. Der Hintergrund sei der, dass die Familienzentren artikulierten, dass das Geld ausreiche, sie aber eine weitere fachliche Qualifizierung und die Entwicklung von Standards benötigten. Das könne man in den einzelnen Quartieren nicht leisten.

Es bestehe jetzt die Überlegung, Familienzentren in ihrer ursprünglichen Entwicklung   weiter zu gestalten und anders auszuformen.

 

Herr Reinke schlägt angesichts der Einigkeit in der AG 3 und der Antragsfrist 15. Juni vor, in der heutigen Sitzung einen Beschluss zu fassen und das Thema in der nächsten Sitzung erneut auf die Tagesordnung zu setzen, und ein Papier zu erstellen,um erneut darüber zu diskutieren.

 

Frau Klos-Eckermann erklärt, dass sie es im Prinzip für eine sehr gute Sache halte.  Flächendeckende Arbeit benötige Koordination, um gewisse Vernetzungsstrukturen darzustellen. Die Hinweis von Herrn Gebauer habe sie nicht verstanden. Da  bäte sie ggf. in nächster Beratung um Aufklärung. Weiterhin richtet sie die Frage an Herrn Dr. Schmidt, wie weit man mit den Frühen Hilfen sei, da dieses Thema ja eng mit dieser Thematik verknüpft sei.

 

Herr Dr. Schmidt weist darauf hin, dass die Entwicklung der Frühen Hilfen mit finanziellen Ressourcen zusammenhänge. Der Ausschuss habe soeben den Haushalt 2012/2013 beschlossen. Da seien Mittel für Frühe Hilfen eingeplant. Abhängig sei es auch davon, ob das Sparpaket so beschlossen würde. 

 

Herr Steuber macht deutlich, er habe das Anliegen von Herrn Gebauer so verstanden, dass auch für diese Aufgabenstellung im Volumen einer halben Stelle Ressourcen bereitgestellt würden. Es gehe darum, die Kombination zu organisieren, die Umsetzung des Konzepts „Frühe Hilfen“ mit dieser Koordinierungsstelle für die Hagener Familienzentren aus einer Hand wahrzunehmen. Es mache Sinn, das in einer Hand zu bündeln. Er wolle noch daraufhin weisen, dass es weitaus mehr als 17 Familien zentren gebe.  Es gebe viele Kindergärten, die einen gemeinsamen Verbund zu einem Familienzentrum gemacht hätten. Da käme man auf weit eine Zahl von weit über 30.

 

Herr Gebauer weist darauf hin ,dass das nicht seine Aussage gewesen sei, sondern die aller Träger.

 

Frau Versteeg-Schulte macht deutlich, dass der Wunsch von Herrn Reinke, das in der nächsten Sitzung im Juni erneut zu beraten, zeitlich nicht zu erfüllen sei. Das könne frühestens nach den Sommerferien erfolgen. Es sei ja auch erneuter Abstimmungsbedarf mit den Trägern nötig.

 

Herr Steuber erklärt, dass es einen städtischen Mitarbeiter gebe, der nach Auslaufen des Projekts Tagespflege am 31.08.202 nahtlos diese Aufgabe übernehmen könne.

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Beschluss:

 

Der Jugendhilfeausschuss stimmt dem Vorschlag zur Verwendung der 2 neuen Kontingente wie in der Vorlage dargestellt zu.

 

Der Jugendhilfeausschuss beauftragt die Verwaltung die erforderliche Meldung bis zum 15.06.2012 beim Ministerium einzureichen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Abstimmungsergebnis:

X

Einstimmig beschlossen

 

Mit Mehrheit beschlossen

 

Einstimmig abgelehnt

 

Mit Mehrheit abgelehnt

 

Abgelehnt bei Stimmengleichheit

 

Ohne Beschlussfassung

 

Zur Kenntnis genommen

 

     

 

Dafür:

13

Dagegen:

  0

Enthaltungen:

  0

 

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