19.04.2005 - 3.1 Vorschlag der SPD-Fraktionhier: Maßnahmen im Be...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3.1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Mitte
- Datum:
- Di., 19.04.2005
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- 31 Zentrales Bürgeramt
- Bearbeitung:
- Klaus Backhaus
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Auf die Bitte von Herrn Klessa die
Verwaltung möge eine Stellungnahme abgeben, informiert Frau Grebe darüber, dass
mit allen Beteiligten Gespräche geführt wurden. Verschiedene
Lösungsmöglichkeiten seien angedacht. Weitere Gespräche und die Auswertung
unterschiedlicher Lösungsmöglichkeiten sei für den Monat Mai geplant.
An der folgenden Diskussion beteiligen
sich Herr Homm, Herr Glaeser, Herr Löwenstein, für die Polizei Herr Feldhaus
und für die Verwaltung Frau Grebe, Herr Schmidt und Herr Grothe.
Herr Homm berichtet, dass sich an der
negativ dargestellten Gesamtsituation nichts verändert hätte. Durch die
Einrichtung eines Automuseums würde sich die Parkplatzsituation wesentlich
verschlechtern. Zur Lösung dieses und anderer Probleme wäre es sinnvoll, wenn
die Verwaltung und der Investor Gespräche aufnehmen würden. Die Einrichtung
eines zweiten Einganges auf Kosten des Investors wäre unter anderem eine
geeignete Maßnahme.
Herr Schmidt informiert darüber, dass
erste Gespräche mit dem Investor geführt wurden. Freie Parkflächen sollen nicht
mehr zu Verfügung stehen. Eine Direktzufahrt zur Diskothek
“Funpark” wird durch Anbringung einer Kette unterbunden. Neue
Taxihalteplätze sollen in der Nähe der Parkhalle errichtet werden. Die
Taxiunternehmer seien darüber informiert. Entsprechende Hinweisschilder sollen
auf dem Diskothekengelände angebracht werden. Darüber hinaus ist die Verwaltung
hinsichtlich der Nutzung des Parkplatzes der Firma Kieft tätig geworden und hat
erneut auf die entsprechenden Auflagen hingewiesen.
Auf eine ergänzende Frage von Herrn
Homm im Zusammenhang mit dem Einsatz der sogenannten “Mobilen
Wache”, antwortet Herr Schmidt, dass diese nicht mehr eingesetzt werde
und von den bekannten Polizeicontainern abgelöst wurde. Die Termine seien
allerdings im Voraus ausgebucht. Die Verwaltung ist aber bemüht auch an den Wochenenden
und in den Nachtstunden mehrfach Personal einzusetzen, um Ordnungswidrigkeiten
zu ahnden.
Frau Grebe macht darauf aufmerksam,
dass einige der aufgetauchten Probleme durch die in den Kaufverträgen
enthaltenen Regelungen gelöst werden könnten. Die Verwaltung wird den Pächter
erneut an die Vertragsvereinbarungen erinnern.
Herr Gläeser lässt über die einzelnen
Punkte des Beschlussvorschlages der SPD-Fraktion abstimmen.
Beschluss:
1.
Die Bezirksvertretung Hagen-Mitte beauftragt die
Verwaltung, die Verkehrsführung
aus der und in
die Dödterstraße zum Schutz der Anwohner zu verändern.
Abstimmungsergebnis:
Der Beratungsgegenstand wird vertagt
2.
Die Bezirksvertretung Hagen-Mitte beauftragt die
Verwaltung, das verkehrswidrige
Abstellen von
Fahrzeugen in der Parkzone D insbesondere zu den Öffnungszeiten
des Funparks
an den Wochenenden durch stärkere Kontrollen zu verhindern.
3.
Die Bezirksvertretung Hagen-Mitte beauftragt die
Verwaltung, den Betreiber des Funparks aufzufordern, die Beschilderung zu den
eigens angelegten Parkplätzen auf dem ehemaligen Betriebshof der Hagener
Straßenbahn AG deutlich zu verbessern.
4.
Die Bezirksvertretung Hagen-Mitte fordert den Rat der
Stadt Hagen auf, die beschlossenen Flächen der zu reinigenden Flächen in der
Innenstadt um die Flächen der Dödterstraße, Frankfurter Straße (Dödterstraße
bis zum Märkischen Ring), Mühlenstraße, Tuchmacherstraße und die Straße Springe
zu erweitern.
5.
Die Bezirksvertretung Hagen-Mitte bittet die Verwaltung,
Maßnahmen zum Schutz der Häuser Dödterstraße 1 und 3 vor den Lärmbelästigungen
durch die Besucher des Funparks zu prüfen.
