15.05.2012 - 8 Integrationskonzept für die Stadt Hagen

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Goldbach gibt einige Hintergrundinformationen zu der Thematik.

 

Frau Gül vom Imap-Institut stellt das Integrationskonzept für die Stadt Hagen vor.

 

Frau Cramer merkt an, dass man  bei der Umsetzung des Konzeptes viele Schwierigkeiten werde bearbeiten müssen. Sie sei der Meinung, dass zum Beispiel gemeinsame Gottesdienste in Kindergärten für 3-4-Jährige nicht unbedingt sinnvoll seien, da ein Kind in diesem Alter noch nicht gefestigt in seinem eigenen Glauben sei. 

 

Frau Sauerwein fand die Lektüre sehr interessant und sei dankbar für das Zahlenwerk. Sie erklärt, dass die Aktionen gegen PRO-NRW in Hagen ein gelungenes Beispiel für Integration gewesen seien. Sie sehe der Umsetzung der Maßnahmen freundlich entgegen.

 

Herr Hentschel führt als Negativbeispiel die Hagen-Schule an. Diese nähme nur Kinder christlichen Glaubens an.

 

Frau Cramer hält dem entgegen, dass sie von zwei Kindern islamischen Glaubens wisse, die von der Hagen-Schule aufgenommen worden seien.

 

Frau Kulla bedankt sich bei den Mitwirkenden für das Konzept. Sie fragt, ob das Konzept den Bürgern auch im Internet zur Verfügung stünde. Sie weist darauf hin, dass der heutige Tag bundesweit der Tag der Familie sei.

 

Die Frage von Kulla wird  bejaht.

 

Herr Wegener erklärt, dass man sich als Seniorenbeirat gern unter Punkt 3 des Beschlussvorschlages wiederfinden wolle.  Der Seniorenbeirat sei der Meinung, dass sowohl die deutschen Senioren, als auch die Senioren, die vor langer Zeit in dieses Land gekommen seien, die Unterstützung aus den anderen Bereichen benötigten.

 

Frau Sauerwein ergänzt, dass der Seniorenbeirat Anfang Juni tage. Man würde das Thema gern auf die Tagesordnung nehmen und dazu ein Votum abgeben.

 

Frau Buchholz schlägt vor, den Beschlussvorschlag unter Punkt 3 um die Worte „mit der Koordinierung der Umsetzung….“ zu ergänzen.

 

Herr Ludwig empfiehlt, unter Punkt 3 den Satz „Hierbei ist das Subsidiaritätsprinzip zu beachten“ mit aufzunehmen.

 

Herr Steuber merkt an, dass das bereits  im Gesetz geregelt sei. Eine erneute Formulierung im Beschluss sei nicht erforderlich.

 

Herr Wegener bewertet die Entwicklung bis heute sehr positiv.

 

Frau Priester-Büdenbender stellt den erweiterten Beschlussvorschlag zur Abstimmung.

 

 

 

 

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Beschluss:

 

 

 

1.           Das vorliegende Integrationskonzept wird als Grundlage der Integrationsarbeit in Hagen beschlossen.

2.           Die Verwaltung wird – unter dem Vorbehalt der Kostenneutralität für den städtischen Haushalt – beauftragt, zum nächstmöglichen Zeitpunkt die RAA zu einem kommunalen Integrationszentrum umzuwandeln.

3.           Das künftige kommunale Integrationszentrum wird mit der Koordinierung der Umsetzung der Maßnahmevorschläge in Kooperation mit den in der Integrationsarbeit engagierten Verbände und Vereine beauftragt.

4.           Über den Umsetzungsstand wird dem Integrationsrat und dem Sozialausschuss mindestens zweimal jährlich berichtet.

5.           Dieser Beschluss wird zum 31.12.2012 umgesetzt.

 

 

 

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Abstimmungsergebnis:

X

Einstimmig beschlossen

 

Mit Mehrheit beschlossen

 

Einstimmig abgelehnt

 

Mit Mehrheit abgelehnt

 

Abgelehnt bei Stimmengleichheit

 

Ohne Beschlussfassung

 

Zur Kenntnis genommen

 

     

 

Dafür:

13

Dagegen:

  0

Enthaltungen:

  0

 

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Anlagen zur Vorlage