13.03.2012 - 3 Rahmenplanung Varta-Insel

Beschluss:
ungeändert beschlossen
Reduzieren

Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Herr Schädel erläutert die Planung anhand der zusätzlich ausgelegten Broschüre. Dieser Rahmenplan solle auch Grundlage für die weitere Bebauungsplanung sein und als Nutzung gewerbliche Baufläche ausweisen. Dies sei ein Baustein für die Entwicklung des Talraumes  der Ennepe, die mit anderen angrenzenden Kommunen verwirklicht werden könnte, um hier an entsprechende Fördermittel des Landes zu kommen. Weiterhin würden auch die Schlachthofflächen und der Bereich hinter dem Hauptbahnhof mit derartigen Rahmenplänen überzogen.

 

Herr Dücker begrüßt die ersten Schritte zur schwierigen Reaktivierung einer Industriebrache, wofür der Bau der Bahnhofshinterfahrung geradezu lebensnotwendig sei. Auch bedeute dies eine Chance für Alt-Wehringhausen um den Bodelschwingh-Platz. Zu überdenken wären seiner Ansicht nach die großen Abstände zur bestehenden Wohnbebauung, die Offenlegung des Wassergrabens und die doch sehr großzügig bemessenen Grünflächen.

 

Für Herrn Romberg stellt sich die Frage nach den Kosten, nicht nur was die Entstehung, sondern  auch die Unterhaltung betreffe.  Es müsse natürlich alles finanzierbar sein.

 

Herr Klinkert betont, dass sich Hagen Aktiv jetzt aktiv und auch kooperativ in die weitere Planung einbringen  werde, auch wenn man sich ursprünglich gegen die Bahnhofshinterfahrung ausgesprochen habe. Natürlich interessierten ihn auch sehr die weiteren Kosten, über die er gern informiert werden würde.

 

Herr Panzer äußert sich dahin gehend, dass diese Planung nur positiv unterstützt werden könne. Die Entstehung von Kosten für alle Beteiligten sei für ihn bei einem derartigen Projekt selbstverständlich.

 

Herr Grothe führt aus, dass es sich hier um die Zielkonzeption handele und wenn diese einigen Mitgliedern des Ausschusses zu opulent erschiene, solle doch berücksichtigt werden, dass auch in Hagen schöne Gewerbegebiete entstehen könnten. Es solle Quatität geschaffen werden und es könnten auch Adressen wie z. B. „Am Obergraben“ gebildet werden. Dies schaffe auch eine eigene Identität. Andere Städte machten dies ebenso. Kosten entständen nicht, da es sich hier um eine private Fläche handele, die sich im Besitz eines Konsortiums befinde, welches im Dialog mit der Stadt die Flächen entwickeln wolle.   

 

Herr Häßner macht den Vorschlag, im Bereich des Obergrabens eine archimedische Schraube zu installieren.

 

Auf die Frage von Herrn Reinke nach dem Stand der Dinge im Schlachthofbereich, antwortet Herr Grothe, dass es derzeit nichts Neues gebe.

 

Zum Enervie-Gelände kann lt.  Herrn Grothe z. Zt. ebenfalls nichts Neues berichtet werden. Westlich der Rehstraße soll auch weiterhin eine Waschstraße und eine Möbelspedition untergebracht werden. Auch beim Thema Altlasten wird versucht, zu Lösungen zu kommen. Nicht positiv ist die Entwicklung auf der gegenüber liegenden Seite der Wehringhauser Straße mit einer hochwertigen Tankstelle. Die angrenzenden Gebäude sollten ursprünglich vom Investor mit abgerissen werden. Dieser sei jedoch bisher nicht hierzu bereit. 

 

 

 

 

Reduzieren

Beschluss:

Der Stadtentwicklungsausschuss fasst vorbehaltlich der Beschlussfassung durch die Bezirksvertretung Mitte folgenden Beschluss:

Die Rahmenplanung Varta-Insel wird zur Kenntnis genommen. Der darin enthaltenen städtebaulichen Zielsetzung wird zugestimmt. Die Verwaltung wird beauftragt, auf Grundlage der beschlossenen Zielsetzung Planungsrecht zu schaffen.

Die Varta-Insel ist im gemeinsamen Bemühen mit den Nachbarkommunen zur Einwerbung von Fördermitteln zu berücksichtigen.

 

 

 

Reduzieren

Abstimmungsergebnis:

x

 Einstimmig beschlossen

 

Online-Version dieser Seite: https://allris.hagen.de/publicto020?TOLFDNR=153421&selfaction=print