15.03.2005 - 5.10 Beschilderung von fußläufigen Wegebeziehungen i...

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Berichterstatter: Herr Schädel

 

Im Rahmen seiner Berichterstattung geht Herr Schädel auf die Thematik der “Kundenstopper” und der in diesem Zusammenhang stehenden “Wegebeziehungen im Innenstadtbereich” ein. Darin wird deutlich, dass die bisherigen Maßnahmen erfolglos waren.

Das Aufstellen von illegalen “Kundenstoppern” konnte wegen der schwachen Personaldecke nicht regelmäßig geahndet werden. Gespräche mit der Gesellschaft Deutsche Städte Medien (DSM) hinsichtlich einer einheitlichen Gestaltung von Wegweisern verlief ergebnislos. Diese Thematik soll aber seitens der Verwaltung wieder aufgegriffen werden.

 

An einer sehr ausführlichen Diskussion beteiligen sich die Herren Glaeser, Manfred Weber, Klessa, Löwenstein und für die Verwaltung Frau Grebe und Herr Grothe.

 

Herr Glaeser bemängelt ausdrücklich, dass die Genehmigungen zur Aufstellung von “Kundenstoppern” ohne besondere Auflagen erteilt werden. Um in dieser Angelegenheit eine einheitliche Richtlinie zu erhalten, bedarf es seines Erachtens der Aufstellung einer Satzung durch den Rat.

 

Herr Manfred Weber bittet die Verwaltung darum, die im Zusammenhang mit der Baumaßnahme entfernten Hinweisschilder für das “”Allerwelt Haus”, in der Potthoffstraße, wieder aufzustellen.

 

Auf die Anregung von Herr Klessa, eine Beschilderung für das Kulturhaus “Kultopia” einzurichten, gibt Frau Grebe zu Bedenken, dass Herr von Tiesenhausen (Geschäftsführer DSM) sich die Unterstützung eines Wegweisersystems nur vorstellen kann, wenn alle Kundenstopper entfernt und die in Frage kommenden Unternehmen und Institutionen an das Wegweisersystem finanziell beteiligt werden. Im Rahmen einer angedachten Gesamtlösung ist darüber nachzudenken, ob einzelne Schilder noch aufgestellt werden sollen.

 

Herr Löwenstein bezieht sich auf ein seinerzeit geführtes Gespräch mit Herrn von Thiesenhausen hinsichtlich der Erstellung eines Wegweisersystems. Die Bezirksvertretung hätte in dieser Angelegenheit gerne die Beteiligung verschiedener Institutionen, wie zum Beispiel des Einzelhandelsverbandes, des Stadtmarketingvereins, u.ä. gesehen. Entsprechende Aktivitäten aus dieser Richtung blieben aus. Er schlägt vor, über den seinerzeit in der Bezirksvertretung gefassten Beschlussvorschlag erneut abzustimmen.

 

Herr Grothe ist der Auffassung, dass die Thematik “Kundenstopper” nichts mit den Wegweisern in der Innenstadt zu tun hat. Vor Aufstellung einer in Frage kommenden Satzung, schlägt Herr Grothe vor, in verschiedenen Schritten vorzugehen, wobei vorrangig die Überarbeitung eines fußläufigen Systems in der Innenstadt und die Errichtung von Schildern für Institutionen mit öffentlichen Charakter zu berücksichtigen sind.

 

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Beschluss:

 

 

Die Bezirksvertretung beauftragt die Verwaltung, Vorschläge für eine Beschilderung im Innenstadtbereich zu erarbeiten und der Bezirksvertretung vorzustellen. Die Beschilderung soll Wegebezeichnungen zwischen der "alten" Fußgängerzone Elberfelder Straße und der Volmegalerie herstellen.

 

Die Schilder sollen die Fußgänger zu markanten und wichtigen Punkten im Bereich der Innenstadt (z.B. Stadttheater, Volkspark, Geschäfte, Plätze, Museen, Einrichtungen der Stadt, u.s.w.) führen.

 

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Abstimmungsergebnis:

 

 

x

 Einstimmig beschlossen

 

 

 

 

 

Dafür:

 18

 

 

Dagegen:

 0

 

 

Enthaltungen:

 0

 

 

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