08.03.2012 - 5 Neuausrichtung der Gebäude- und Immobilienwirts...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Frau Nigbur-Martini kann sich nicht vorstellen, dass das Mieter-Vermieter-Modell auch für das Theater und die Museen Anwendung finden kann und hätte gern weitere Erläuterungen dazu.

 

Herr Asbeck hat ähnliche Bedenken und fragt, ob dieses Modell nicht auch eine Erhöhung des Theateretats nach sich ziehen würde. Er befürchtet, dass möglicherweise durch den Aufbau zusätzlicher Bürokratie der beabsichtigte Effekt aufgefressen wird.

 

Herr Dücker fragt, wie beispielsweise am Theater zukünftig die Miete berechnet werden soll. Auch er befürchtet, dass durch die Zwischeninstallierung einer anderen Institution die Dinge verteuert werden.

 

Herr Keßen antwortet, man verspreche sich durch eine andere Organisationsstruktur eine bessere und schnittstellenfreiere Zusammenarbeit zwischen der GWH und dem Fachbereich Liegenschaften. Diese beiden Bereiche sollen in einem neuen Eigenbetrieb gebündelt werden. Ein Element dieser Zusammenführung werde das Mieter-Vermieter-Modell sein. Anhand der beigefügten Präsentation erläutert er das MVM, das auch für die verschiedenen Kulturinstitute Anwendung finden soll. Einer Diskussion über die Rechtsform des Theaters möchte er jedoch zu diesem Zeitpunkt nicht vorgreifen. Im Moment werde das Theater behandelt wie die anderen Kulturinstitute auch.

 

Herr Röspel fasst die Fakten des Modells noch einmal kurz zusammen.

 

Herr Dr. Bleicher ergänzt, die speziellen Fragen, die sich möglicherweise bei einer neuen Rechtsform des Theaters in dieser Hinsicht stellen werden, habe man natürlich  im Blick und werde diese Probleme innerhalb der Vorlage zur Rechtsformänderung mit aufbereiten.

 

Herr Dücker kann die Bestrebungen eine bessere Kostentransparenz zu erzielen, gut nachvollziehen. Andererseits habe man gerade bei der GWH diese Transparenz nicht immer so gefunden. Er hofft, dass zukünftig bei den Leistungen der GWH auch Vergleiche mit Externen möglich sein werden.

Zudem befürchtet er, dass gerade beim Theater die virtuellen Kosten im NKF gesteigert werden und man dann der Kritik des Gemeindeprüfungsamtes ausgesetzt sei, zuviel Geld für den Kulturbereich auszugeben. Er hofft insofern, dass die Verwaltung diesen Prozess dann auch mit guten Argumenten begleitet.

 

Herr Röspel stellt klar, das Modell werde für alle Einheiten gleichermaßen flächendeckend eingeführt und führe zukünftig ohne zusätzliche Kosten zu weniger Schnittstellen.

 

Herr Asbeck bezweifelt das.

 

Herr Dr. Geiersbach ist der Meinung, durch das MVM werde etwas aufgebauscht, was man nicht braucht. Es werden Marktbeziehungen aufgebaut, die tatsächlich gar keine sind. Seiner Meinung nach werde dieses Modell zu einem höheren Personalbedarf führen, da die einzelnen Austausche zwischen den Einheiten zunehmen werden.

 

Herr Keßen hält dem entgegen, man wolle zukünftig eben keine Querwege mehr zwischen der GWH und den Verwaltungseinheiten gehen und dadurch bedingt auch transparenter werden. Man sei davon überzeugt, durch dieses Modell nach einer Eingewöhnungsphase zukünftig schneller und kostengünstiger zu werden.

 

 

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Beschluss:

Die Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

 

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Abstimmungsergebnis:

x

 Zur Kenntnis genommen

 

Dafür:

 12

Dagegen:

 0

Enthaltungen:

 0

 

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Anlagen zur Vorlage

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