09.03.2005 - 3.1 Haushaltsplanberatungen 2005
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3.1
- Zusätze:
- Verfasser : Servidio, Marcello
- Gremium:
- Bezirksvertretung Eilpe/Dahl
- Datum:
- Mi., 09.03.2005
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- 31 Zentrales Bürgeramt
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Wölm ruft zunächst die Bände I
bis III des Haushaltsplanentwurfs auf. Hierzu bestehen keine Einwände oder
Anfragen. Danach ruft Herr Wölm den Band IV des Haushaltsplanentwurfs auf und
fragt nach, ob Fragen oder Bedenken bestehen.
An der folgenden Diskussion beteiligen
sich Frau Priester-Büdenbender, Herr Neuhaus, Herr Grzeschista, Herr Schulz und
für die Verwaltung Herr Grothe, Herr Koch und Herr Laber.
Herr Koch bestätigt auf Nachfrage von
Frau Priester-Büdenbender, Herrn Neuhaus und Herrn Grzeschista, dass die auf
der Seite 4 nicht eingetragene Gesamtsumme, für die Schadstoffsanierung und
Fenstererneuerung der Hauptschule Dahl, in Höhe von 500.000 Euro ein
Schreibfehler ist und im Jahre 2005 eingestellt wird. Gleiches gilt ebenso für
die auf Seite 4 aufgeführte Maßnahme zur Mineralfaserbeseitigung der Gesamtschule
Eilpe.
Herr Koch erläutert die von Herrn
Neuhaus gestellten Verständnisfragen zu der auf Seite 22 und 27 aufgeführten
Ein- und Ausgabe Haushaltstellen “Tanz-Räume” und “
Denkmalpflege”.
Auf die Frage von Herrn Neuhaus zu der
auf Seite 33 aufgeführten Ausgabe “Zuschuss Mobile Spielangebote”,
antwortet Herr Koch, dass dieser Zuschuss im Zusammenhang mit dem
stadteilbezogenen Handlungskonzept Altenhagen und Vorhalle gesehen werden muss.
Dieses Konzept wird mit hohen Förderungsraten unterstützt und würde das
Förderprogramm gefährden, wenn hier Kürzungen durchgeführt würden.
Herr Koch erklärt auf Nachfrage von
Herrn Neuhaus, dass die auf Seite 64 aufgeführten Einrichtungskosten
Historisches Zentrum Eilpe, nach einem von der Verwaltung entwickeltem Programm
erforderlich sind. Die dafür vorgesehenen Zuschüsse sind mit dem
Landschaftsverband abgesprochen, aber noch nicht bewilligt worden.
Ergänzend möchte Herr Neuhaus wissen,
warum die auf Seite 86 aufgeführten öffentlichen Einrichtungen nicht
kostendeckend geführt werden können.
Herr Koch informiert darüber, dass es
sich hierbei um Anschaffungen aus dem Vermögenshaushalt handele, die auf dem
Gebührenschuldner, durch Abschreibungen und Verzinsungen, umgelegt werden.
Diese Einnahmen werden aber im Verwaltungshaushalt aufgeführt.
Auf die Frage von Frau
Priester-Büdenbender zu den Einsparvorgaben des Jugendzentrums Rummenohl auf
Seite 205, berichtet Herr Koch, dass diese Abwicklung bisher gut funktioniere.
Auf die Frage von Herrn Neuhaus zum
Zuschussbedarf hinsichtlich des Stadtumbaus West/ Südstadt auf Seite 216,
erläutert Herr Grothe, dass der Einstieg zu diesem Projekt mit 375.000 Euro
veranschlagt wurde. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 15 Millionen Euro
für einen Zeitraum von fünf Jahren. Die dafür vorgesehenen Fördermittel in Höhe
von 2 Millionen Euro stehen in Aussicht.
Herr Grothe erklärt auf Nachfrage von
Herr Grzeschista, dass die Ausgaben und Fördermittel für dieses Projekt erst im
Haushaltsplan veranschlagt werden können, wenn der gesamte Finanzierungsumfang
bekannt ist.
Frau Priester-Büdenbender fragt nach,
ob der auf Seite 278 aufgeführte Ansatz für die Instandsetzung der Öfen und
Maschinen im Krematorium Delstern mit der Gebäudewirtschaft Hagen (GWH)
abgestimmt ist.
Herr Grothe informiert darüber, dass
sich die Öfen und Maschinen im Eigentum der GWH befinden und der Ansatz im
Wirtschaftsplan der GWH veranschlagt wurde. Dieser Ansatz muss noch
haushaltstechnisch bereinigt und geklärt werden.
Im Anschluss an die Diskussion lässt
Herr Wölm über den folgenden Beschlussvorschlag abstimmen.
