25.01.2012 - 4.2 der SPD-Fraktion: Erschließung der Hasselstraße

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Sicherlich werde sich durch das Tierheim das Verkehrsaufkommen erhöhen, so Frau Vogeler. Diese Tatsache sei aber auch nicht unberücksichtigt geblieben. So seien unter anderem 100.000 Euro für die Anpassung der Hasselstraße vorgesehen. Der Bau einer zweiten Spur würde geschätzte Kosten in Höhe von 500.000 Euro verursachen. Für das Tierheim selbst sei die Erschließung gesichert. Die verfügbaren Restflächen für eine gewerbliche Nutzung müssen sich an den vorhandenen Gegebenheiten orientieren.

Dass bereits jetzt schon eine Überlastung bestehe, könne auch ein subjektives Empfinden sein, da sich kurz vor der Brücke die Zufahrt zum Kaufparkgelände befinde. Möglicherweise könne hier ein entsprechend angebrachtes Stoppschild eine Entschärfung schaffen.

 

Herr Kirchhoff informiert, dass die angestrebte Widmung der Hasselstraße mittlerweile rechtskräftig geworden sei. Eine technische Überprüfung der Zufahrt zum neuen Tierheim habe ergeben, dass diese nach Anpassung der Hasselstraße sowohl für das Tierheim als auch für die vorhandene gewerbliche Nutzung ausreichend ist. Zwar gebe es sicherlich bessere Lösungen, die aber finanziell nicht realisierbar seien.

 

An der nachfolgenden Erörterung nehmen Frau Ellner, die Herren Grzeschista, Walter, Neuhaus, Schmidt und Dahme teil.

 

So ist Herr Grzeschista der Auffassung, dass zukünftig, bezüglich der Neunutzung der Industriebrache, eine Traglast der Brücke nach heutigem Standard von 44 t erreicht werden sollte.

Des Weiteren müsse dafür Sorge getragen werden, dass Fußgänger als auch Radfahrer gefahrlos die Hasselstraße passieren zu können.

Ferner staue sich der Verkehr bereits heute schon bis auf die Eilper Straße aufgrund des angesprochenen Knotenpunktes - der Einfahrt zum Kaufparkgelände. Auch hier müsse eine entsprechende Lösung gefunden werden.

 

Herr Walter, Unternehmensbetreuer der HAGENagentur für den Bezirk Eilpe/Dahl ergänzt, dass zum Ende des Jahres die Neunutzung der Wippermanninsel mit insgesamt rund 40 bis 50 Mitarbeitern konkret werde und dies dann auch im Rahmen des Schwerlastverkehres erhebliche Auswirkungen habe.

 

Herr Neuhaus äußert sich erfreut über die angesprochene Neunutzung. So seien auch verschiedene Firmen weggefallen, die im Gegenzug für eine Entlastung der Hasselstraße mitsamt Brücke gesorgt haben. So stimme Herr Neuhaus Herrn Grzeschista zu, dass zukünftig mehr mit fußläufigem Verkehr gerechnet werden müsse. Vielleicht seien die Unternehmen mit Erschließung des Industriegebietes dazu bereit, sich an einer entsprechenden Lösung zu beteiligen.

Ferner sei eine Überlegung, den Lieferverkehr zum Kaufparkgelände mit einer Einbahnstraßenregelung zu lenken, so Herr Neuhaus.

Seines Wissens könne eine Brücke, die für 30 t ausgelegt aber einspurig sei, mit 40 t belastet werden. So bittet Herr Neuhaus um Beantwortung seiner Frage.

 

Einerseits ist man der Auffassung, die Situation zunächst abzuwarten. Andererseits werde dafür plädiert, sich bereits jetzt schon mit einer Lösungsfindung für den dortigen Fußgänger- und Radfahrerverkehr zu befassen. Angeregt wurde, einen entsprechenden Antrag zur Erweiterung der Brücke für einen Radweg zu stellen.

Darüber hinaus sei die Volme im Rahmen eines Gewässerprogramms untersucht worden. Danach sei eine Brücke mit Zwischenpfeiler als störend empfunden worden. Vielleicht könnten hier zwei Vorhaben miteinander verbunden werden.

 

Weiterer Gesprächsbedarf ergibt sich nicht.

 

 

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Abstimmungsergebnis:

X

 Ohne Beschlussfassung

 

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Anlagen zur Vorlage

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