18.01.2012 - 6.6 Vorschlag der Fraktion Bürger für HohenlimburgH...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.6
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 18.01.2012
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- BV - Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Bearbeitung:
- Werner Kaltenborn
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Anmerkung: Dieser TOP
wurde nach TOP 3.3 beraten.
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Schmidt erwartet durch die von seiner Fraktion eingebrachte
Resolution ein eindeutiges Votum dieses Gremiums zum Erhalt der
Wesselbachschule. Obwohl nach Gesetzeslage eine konfessionelle Schule nicht
gegen den Willen der Eltern geschlossen werden kann, befürchtet er ein
schleichendes Schließen mittels Salamitaktik über einen absehbaren Zeitraum.
Herr Leisten stimmt den inhaltlichen Ausführungen der Resolution in
weiten Teilen zu. Er gibt jedoch zu bedenken, dass die BV in der Pflicht steht,
in der jetzt anstehenden politischen Diskussion allen Grundschulen auf
Hohenlimburger Gebiet gerecht zu werden. Deshalb kann jetzt zu Beginn der
politischen Diskussion nicht eine Grundschule, auch wenn sie als
Konfessionsschule eine besondere Position einnimmt, von den Überlegungen
ausgeklammert werden. Als Alternative zur vorliegenden Resolution bringt Herr
Leisten eine gemeinsame Resolution (siehe Beschluss) der Mitglieder der SPD, FDP,
Hagen Aktiv und CDU in der
Bezirksvertretung Hohenlimburg ein.
Frau Buddeberg möchte heute über keine der beiden Resolutionen abstimmen,
da sie erst die jetzt anstehende politische Diskussion abwarten möchte. Herr
Arnusch führt aus, dass ihm neben den Schlussfolgerungen aus dem vorliegenden
Gutachten besonders die Meinungen der Elternpflegschaften sowie der Lehrer
interessieren.
Herr Dr. Schmidt legt Wert auf die Feststellung, dass Politik und
Verwaltung garantieren, dass wenn Eltern ihre Kinder zum nächsten Schuljahr an
einer noch existierenden Schule anmelden, diese auch an dieser Schule ihre
gesamte Schulzeit verbringen können. Hinsichtlich des nun startenden politischen
Beratungsverlaufs erläutert Herr Dr. Schmidt weiter, dass die erste Vorlage
bezüglich der Grundschulen um März in den Schulausschuss eingebracht werden
soll. Danach folgenden die Vorlagen für die Sekundarschulen und für die
Gymnasien. Bei einem zügigen Beratungsverlauf rechnet er mit einem
Ratsbeschluss noch vor den Sommerferien. Auf Nachfrage von Frau Buddeberg beziffert
Herr Voss die aktuellen Anmeldezahlen für die Wesselbachschule mit 37.
Am Ende der weiteren Diskussion, an der sich die Herren Buschkühl,
Sondermeyer und Leisten beteiligen, zieht Herr Schmidt seinen Antrag mit der
Resolution zurück.
Beschluss:
Die Bezirksvertretung Hohenlimburg fordert die Gremien der Stadt Hagen
auf, bei den Entscheidungen zur Schulentwicklungsplanung grundsätzlich den
Erhalt einer Bekenntnisschule in Hohenlimburg auch für die Zukunft
sicherzustellen.
Im Vorfeld der konkreten inhaltlichen Beratungen in den politischen
Gremien (BV Hohenlimburg, Schulausschuss, Rat etc.) sollen seitens der
Verwaltung detaillierte Gespräche mit den betroffenen Schulen, den
Lehrerkollegien, den Schulpflegschaften und der Katholischen Kirche im Dekanat
Hagen-Witten geführt werden. Die Ergebnisse dieser Erörterungen sind frühzeitig
in die Beratungen einzubringen.
gez. Peter Arnusch SPD
gez. Friedrich Buschkühl FDP
gez. Wolfgang Grüner Hagen Aktiv
gez. Peter Leisten CDU
Anlagen zur Vorlage
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(wie Dokument)
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