15.12.2011 - 5.28 Fortschreibung der Kindergartenbedarfsplanung

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr Oberbürgermeister Dehm berichtet, dass am kommenden Montag im zuständigen Ministerium ein sogenannter Krippengipfel erfolgen wird. Dort wird thematisiert, dass es für die Kommunen extrem schwer ist, die U3- und Ü3-Betreuung zu optimieren.

 

Herr Dr. Schmidt erläutert die Berichtsvorlage.

 

Frau Richter fragt nach, ob es richtig sei, dass die U3-Betreuung im Moment höchstens zu ¼ abgedeckt ist.

 

Herr Dr. Schmidt antwortet, dass die Betreuungsquote durch Einrichtungen und Tagesmütter derzeit bei 20 Prozent liegt, zukünftig aber 32 Prozent erreicht werden müssen.

 

Herr Strüwer merkt an, dass die Strukturen aufgrund der sich ändernden Gegebenheiten laufend neu diskutiert werden müssen. Er weist darauf hin, dass in diesem Jahr jeder, der einen Kindergartenplatz nachgefragt hat, versorgt werden konnte. Durch das Land sind die Schuleingangsfristen verändert worden. Daher werden im kommenden Jahr 300 Kinder, nicht wie nach der alten Regelung geplant, die Schule beginnen und müssen ein Jahr länger betreut werden. Aufgrund dessen wurde diese Vorlage gefertigt.

 

Herr Reinhardt geht auf die in der Vorlage genannte Einrichtung in der Altenhagener Straße ein. Er möchte in diesem Zusammenhang wissen, ob es zutrifft, dass die in der Vorlage genannte gGmbH das Angebot der Personalübernahme insbesondere aufgrund von arbeitsrechtlichen Gründen nicht mehr aufrecht erhalten könne und wenn ja, wie die Einrichtung dann weiter betrieben werden kann.

 

Herr Dr. Schmidt berichtet, dass dieses zutrifft. Die Angestellten der Kirche werden  bei der Übernahme versorgt. Drei Mitarbeiter werden durch die Personalgestellung in städtischen Kindergärten untergebracht. Die anderen 2-3 Mitarbeiter können durch die Kirche selbst anderweitig versorgt werden. Somit kann der private Betreiber mit eigenem Personal die Einrichtung fortführen.

 

Herr Hentschel geht auf die ebenfalls in der Vorlage genannte Einrichtung in der Böhmerstraße ein. Dort war vorher ein Kindergarten der evangelischen Kirche. Er sei davon ausgegangen, dass das Gebäude abgerissen werden sollte. Daher sei er sehr verwundert, dass nun in den bestehenden Räumlichkeiten die Caritas einen Kindergarten betreiben wird.

 

Herr Dr. Schmidt erklärt, dass der Standort wieder benötigt wird. Die Kirche strukturiert zurzeit um, und mit der Caritas kann der Standort wieder betrieben werden.

 

Herr Strüwer ergänzt, dass das Gebäude durch den neuen Eigentümer umgebaut wird.

 

Herr Oberbürgermeister Dehm sagt zu, dass die Verwaltung die Anfrage von Herrn Hentschel noch schriftlich und ausführlich beantworten wird.

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Beschluss:

 

Der Rat der Stadt Hagen nimmt die Fortschreibung der Kindergartenbedarfsplanung zur Kenntnis.

 

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Abstimmungsergebnis:

X

 Zur Kenntnis genommen

 

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Anlagen zur Vorlage

Online-Version dieser Seite: https://allris.hagen.de/publicto020?TOLFDNR=148328&selfaction=print