23.11.2011 - 5.7 Fortschreibung der Kindergartenbedarfsplanung
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.7
- Gremium:
- Bezirksvertretung Eilpe/Dahl
- Datum:
- Mi., 23.11.2011
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:05
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Renate Haack
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Frau Haack vom Fachbereich Jugend- und Soziales gibt die Vorlage kurz mit
eigenen Worten wieder, welche aufgrund einer entsprechend beigefügten Übersicht
bezüglich der Baumaßnahmen sehr umfassend ausgefallen sei.
So werde man das sich selbst vorgenommene Ziel, 32 % Betreuungsplätze bis
2013 zu schaffen, nicht erreichen. Aufgrund der unterschiedlichen Gründe dafür,
wie in der Vorlage dargestellt sowie der Tatsache, dass die vorhandenen
Kindertageseinrichtungen relativ ausgereizt seien, habe man nicht mehr viel
Spielraum. Mittlerweile gebe es einige Privatinvestoren, die sich bereit
erklären Kindertageseinrichtungen zu bauen. Diese werden von Trägern
angemietet, wodurch sich die Investitionen im Laufe der Jahre durch
Mietzahlungen refinanzieren. Eine andere Möglichkeit sei die Überlegung, ob Kindertageseinrichtungen
in freiwerdenden Räumlichkeiten von Grundschulen einziehen können. So sei Eilpe
der Stadtteil, der am besten dastehe – sogar mit einem Überhang an
Betreuungsplätzen. Aufgrund der Nähe zur Stadtmitte werde man dies auch so belassen,
sodass die Einrichtungen hier zukünftig eventuell den Engpass der Innenstadt
ein wenig ausgleichen können.
Positiv sei, so Herr Beyer, dass man den Einrichtungen die Sicherheit
geben könne, dass Überkapazitäten nicht, wie sonst üblich, abgebaut werden.
Demzufolge müsse man aber den „Betreuungsplatz –Tourismus“
etwas mehr fördern.
Auch die Einrichtungen müssen sich bemühen, ihre freien Plätze
entsprechend zu belegen, zum Beispiel in Form von veränderten Betreuungszeiten
oder der Schaffung von U3-Plätzen, so Herr Neuhaus. Ferner sollten sich
betroffene Eltern auch an die Einrichtungen wenden, die Plätze zur Verfügung
haben, was wiederum im Interesse der Leitung sein sollte.
Darüber hinaus schaffe dies eine Verbindung zum Stadtteil, wenn Kinder
aus anderen Stadtteilen nach Eilpe kommen, so Herr Schulz.
Frau Köppen regt an, dem Jugendhilfeausschuss zu folgen, der bezüglich
der Einrichtung in der Tondernstraße, nochmals tage. So sei in der Vorlage ein
Ausbau dieser Einrichtung geplant – ferner gebe es aber auch einen
Ratsbeschluss, der die Schließung entschieden habe.
Dies, so Herr Dahme, habe jedoch keine Auswirkungen für Eilpe.
Weitere Rückfragen oder Anregungen gibt es nicht.
